Discussion:
[Corona] Corona-Tote
(zu alt für eine Antwort)
Martin Τrautmann
2020-12-22 07:59:08 UTC
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Hier mal die aktuelle traurige Rangliste der Corona-Toten:

* die meisten Toten
*Bayern*: 5802; Deutschland: 27 006

* die meisten Toten je 100 000 Einwohner in der zweiten Welle:
*Sachsen*: 51 Tote/100 000 Einwohner,
Deutschland: 21,1 Tote/100k

* die schnellste Zunahme in der zweiten Welle:
*Sachsen*: täglich +4,4 %, Verdoppelungszeit 17 Tage
Deutschland: +2,1 %/Tag, Verdoppelungszeit 33 Tage

Der Anstieg der Todeszahlen ist weiterhin exponentiell
https://pbs.twimg.com/media/Ep02Iy9XYAMcEuO?format=png&name=900x900


Bei den Fallzahlen führen weiterhin mit großem Abstand Sachsen und
Thüringen. Aber der schnellste Aufsteiger ist
*Brandenburg*, in einer Woche von Platz 9 auf Platz 4 bei der
7-Tage-Inzidenz
Wolfgang Kynast
2020-12-22 09:16:46 UTC
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Du wirst es nie kapieren. Was war daran unverständlich:

| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
|
| Es liest sich aber so, als könne der Herr Redakteur die Fakten kaum
| glauben - wo er doch monatelange die offizielle Leseart a la
| ARD-Panik-Extra verbreitet hat. Obwohl selbst der NDR langsam auf den
| Boden der Tatsachen zurückkehrt.

Wohlgemerkt: Stand 15.12.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Martin Τrautmann
2020-12-22 10:13:40 UTC
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Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
|
| Es liest sich aber so, als könne der Herr Redakteur die Fakten kaum
| glauben - wo er doch monatelange die offizielle Leseart a la
| ARD-Panik-Extra verbreitet hat. Obwohl selbst der NDR langsam auf den
| Boden der Tatsachen zurückkehrt.
Wohlgemerkt: Stand 15.12.
Sinnvollerweise sollte man benennen, was hiesig und lokal wäre.

Was du nicht verstanden hast ist die exponentielle Zunahme der
Todeszahlen.
Wolfgang Kynast
2020-12-22 11:24:21 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
|
| Es liest sich aber so, als könne der Herr Redakteur die Fakten kaum
| glauben - wo er doch monatelange die offizielle Leseart a la
| ARD-Panik-Extra verbreitet hat. Obwohl selbst der NDR langsam auf den
| Boden der Tatsachen zurückkehrt.
Wohlgemerkt: Stand 15.12.
Sinnvollerweise sollte man benennen, was hiesig und lokal wäre.
Südwestdeutsche Großstadt 130000 EW - das ändert was?
Post by Martin Τrautmann
Was du nicht verstanden hast ist die exponentielle Zunahme der
Todeszahlen.
Was du nicht verstanden hast ist der Begriff Übersterblichkeit.
Martin Τrautmann
2020-12-22 13:39:03 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
|
| Es liest sich aber so, als könne der Herr Redakteur die Fakten kaum
| glauben - wo er doch monatelange die offizielle Leseart a la
| ARD-Panik-Extra verbreitet hat. Obwohl selbst der NDR langsam auf den
| Boden der Tatsachen zurückkehrt.
Wohlgemerkt: Stand 15.12.
Sinnvollerweise sollte man benennen, was hiesig und lokal wäre.
Südwestdeutsche Großstadt 130000 EW - das ändert was?
Die Glaubwürdigkeit deiner Angaben. Wer am 22.12. von gestern erzählt,
der Stand aber schon 'ne Woche her ist, der verwendet schon mal
zweifelhafte Belege.

Nehmen wir mal Ulm als passend - Heilbronn und Pforzheim sind nicht mehr
ganz so südlich.

Die hatten bis zum 9.12. erst 26 Corona-Tote, seit 12.11. 15 Tote.
Letzte Zahlen habe ich nicht mehr vollständig, weil das RKI nur noch
Inzidenzen veröffentlicht. Inzwischen sind sie bei 32 - und der Anstieg
beschleunigt sich.
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Τrautmann
Was du nicht verstanden hast ist die exponentielle Zunahme der
Todeszahlen.
Was du nicht verstanden hast ist der Begriff Übersterblichkeit.
Es gibt hinreichend Belege für eine Übersterblichkeit - vielleicht noch
nicht so ausgeprägt in Ulm. Aber schau dir z.B. mal Tirschenreuth an.

Die Politik bei uns ergreift schon Maßnahmen, noch bevor die Situation
ganz aus dem Ruder läuft.
Heute in Deutschland +731 Corona-Tote - zum Vergleich: Das ICE-Unglück
in Eschede forderte 101 Menschenleben.

Täglich also das 7fache dessen, was eines der größten Zugunglücke im
letzten Viertel-Jahrhundert ergab.

Und wir stehen recht gut da im Vergleich zu anderen Ländern.
320 000 Tote in den USA - Das ist schon mehr als ganz Heilbronn, ganz
Pforzheim und halb Ulm zusammen.
Gerrit Heitsch
2020-12-22 13:43:08 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Die Politik bei uns ergreift schon Maßnahmen, noch bevor die Situation
ganz aus dem Ruder läuft.
Heute in Deutschland +731 Corona-Tote - zum Vergleich: Das ICE-Unglück
in Eschede forderte 101 Menschenleben.
Bei über 700 Toten pro Tag ist die Sache schon komplett aus dem Ruder
gelaufen.

Anfang Oktober hätte man die Vollbremsung hinlegen müssen.

Gerrit
Wolfgang Kynast
2020-12-22 14:34:19 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Martin Τrautmann
Die Politik bei uns ergreift schon Maßnahmen, noch bevor die Situation
ganz aus dem Ruder läuft.
Heute in Deutschland +731 Corona-Tote - zum Vergleich: Das ICE-Unglück
in Eschede forderte 101 Menschenleben.
Bei über 700 Toten pro Tag ist die Sache schon komplett aus dem Ruder
gelaufen.
Und du bist auch bald dran! Zieh schon mal das letzte Hemd an.
Lars Gebauer
2020-12-22 13:56:01 UTC
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Post by Martin Τrautmann
Heute in Deutschland +731 Corona-Tote
Heute? - Oder gestern?
Post by Martin Τrautmann
- zum Vergleich: Das ICE-Unglück
in Eschede forderte 101 Menschenleben.
Wieviel ist das in Saarländern?
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Wolfgang Kynast
2020-12-22 14:33:12 UTC
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Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
|
| Es liest sich aber so, als könne der Herr Redakteur die Fakten kaum
| glauben - wo er doch monatelange die offizielle Leseart a la
| ARD-Panik-Extra verbreitet hat. Obwohl selbst der NDR langsam auf den
| Boden der Tatsachen zurückkehrt.
Wohlgemerkt: Stand 15.12.
Sinnvollerweise sollte man benennen, was hiesig und lokal wäre.
Südwestdeutsche Großstadt 130000 EW - das ändert was?
Die Glaubwürdigkeit deiner Angaben. Wer am 22.12. von gestern erzählt,
der Stand aber schon 'ne Woche her ist, der verwendet schon mal
zweifelhafte Belege.
Der Zeitungsartikel ist vom 19.12., neuere Sterbedaten gibt es halt
noch nicht.

...
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Τrautmann
Was du nicht verstanden hast ist die exponentielle Zunahme der
Todeszahlen.
Was du nicht verstanden hast ist der Begriff Übersterblichkeit.
Es gibt hinreichend Belege für eine Übersterblichkeit - vielleicht noch
nicht so ausgeprägt in Ulm. Aber schau dir z.B. mal Tirschenreuth an.
Interessiert mich nicht. Ich lebe hier - in Heilbronn. Und da gibt es
praktisch keine. Trotz einer Inzidenz von über 300.
Post by Martin Τrautmann
Die Politik bei uns ergreift schon Maßnahmen, noch bevor die Situation
ganz aus dem Ruder läuft.
Heute in Deutschland +731 Corona-Tote - zum Vergleich: Das ICE-Unglück
in Eschede forderte 101 Menschenleben.
Täglich also das 7fache dessen, was eines der größten Zugunglücke im
letzten Viertel-Jahrhundert ergab.
Täglich sterben in D etwa 2600 Menschen, zu dieser Jahreszeit ein paar
mehr. Wieviel davon MIT Corona sterben, ist völlig unerheblich.
Wichtig ist einzig die Übersterblichkeit, und die ist hierzustadt
UNERHEBLICH.

Geht das in deinen panikzerfressenen Schädel nicht rein?

Wenn das zuträfe was du hier seit einem halben Jahr absonderst, wäre
die Menschheit schon längst ausgestorben.

Ist sie aber nicht, und wir sind in D immer noch unterhalb der
Grippe-Übersterblichkeit von KW 10/2018.
Post by Martin Τrautmann
Und wir stehen recht gut da im Vergleich zu anderen Ländern.
320 000 Tote in den USA - Das ist schon mehr als ganz Heilbronn, ganz
Pforzheim und halb Ulm zusammen.
In D sterben jährlich gut 950000 Menschen, in den USA 2,82 Mio.

Dir fehlt einfach jedes Zahlenverständnis.
Martin Τrautmann
2020-12-22 15:10:30 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
|
| Es liest sich aber so, als könne der Herr Redakteur die Fakten kaum
| glauben - wo er doch monatelange die offizielle Leseart a la
| ARD-Panik-Extra verbreitet hat. Obwohl selbst der NDR langsam auf den
| Boden der Tatsachen zurückkehrt.
Wohlgemerkt: Stand 15.12.
Sinnvollerweise sollte man benennen, was hiesig und lokal wäre.
Südwestdeutsche Großstadt 130000 EW - das ändert was?
Die Glaubwürdigkeit deiner Angaben. Wer am 22.12. von gestern erzählt,
der Stand aber schon 'ne Woche her ist, der verwendet schon mal
zweifelhafte Belege.
Der Zeitungsartikel ist vom 19.12., neuere Sterbedaten gibt es halt
noch nicht.
Gestern vom 22.12. ist bei dir also der 19.12.

Ja, ich glaube dir sofort, dass du dir die Realität zurechtbiegst wie es
dir passt.
Post by Wolfgang Kynast
Interessiert mich nicht. Ich lebe hier - in Heilbronn. Und da gibt es
praktisch keine. Trotz einer Inzidenz von über 300.
Eure Presse in Heilbronn kennt also nicht
<https://www.heilbronn.de/local-storage-stadt-heilbronn/coronavirus/informationen-zum-coronavirus.html>

Die 53 (+2) für gestern sind also unbekannt? In ein paar Minuten gibt es
vielleicht auch die Zahlen von heute.
Post by Wolfgang Kynast
Dir fehlt einfach jedes Zahlenverständnis.
Wem schon das Zahlenverständnis von gestern fehlt, dem glaube ich
ohnehin keine Zahl.
Wolfgang Kynast
2020-12-22 17:20:59 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
|
| Es liest sich aber so, als könne der Herr Redakteur die Fakten kaum
| glauben - wo er doch monatelange die offizielle Leseart a la
| ARD-Panik-Extra verbreitet hat. Obwohl selbst der NDR langsam auf den
| Boden der Tatsachen zurückkehrt.
Wohlgemerkt: Stand 15.12.
Sinnvollerweise sollte man benennen, was hiesig und lokal wäre.
Südwestdeutsche Großstadt 130000 EW - das ändert was?
Die Glaubwürdigkeit deiner Angaben. Wer am 22.12. von gestern erzählt,
der Stand aber schon 'ne Woche her ist, der verwendet schon mal
zweifelhafte Belege.
Der Zeitungsartikel ist vom 19.12., neuere Sterbedaten gibt es halt
noch nicht.
Gestern vom 22.12. ist bei dir also der 19.12.
Den Text habe ich am 20.12. gepostet und jetzt nochmal kopiert. Du
glaubst doch nicht, dass ich wegen dir Hohlkopf jedes Wort nochmal
ansehe.
Post by Martin Τrautmann
Ja, ich glaube dir sofort, dass du dir die Realität zurechtbiegst wie es
dir passt.
Post by Wolfgang Kynast
Interessiert mich nicht. Ich lebe hier - in Heilbronn. Und da gibt es
praktisch keine. Trotz einer Inzidenz von über 300.
Eure Presse in Heilbronn kennt also nicht
<https://www.heilbronn.de/local-storage-stadt-heilbronn/coronavirus/informationen-zum-coronavirus.html>
seit 2 Stunden Wartungsarbeiten, aber egal.
Post by Martin Τrautmann
Die 53 (+2) für gestern sind also unbekannt? In ein paar Minuten gibt es
vielleicht auch die Zahlen von heute.
Dann kannst du ja "in ein paar Minuten" in Panik verfallen.

Dein Denkfehler: solche "Mit-Corona"-Zahlen sind völlig wertlos, wenn
man sie nicht gegenüberstellt

1. den gesamten Todesfällen im Zeitraum
2. den Todesfällen im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres/der
Vorjahre.
Post by Martin Τrautmann
Post by Wolfgang Kynast
Dir fehlt einfach jedes Zahlenverständnis.
Wem schon das Zahlenverständnis von gestern fehlt, dem glaube ich
ohnehin keine Zahl.
Sagt der Faktenleugner Trautmann. Nur skuril.

Hier sind aus der Heilbronner Stimme die Sterbezahlen für HN Stand
15.12.2020
Loading Image...

Jetzt leg mal den Kopf auf die Seite, damit die paar Hirnzellen
zusammenlaufen. Vielleicht gelingt es dir dann, der Grafik zu
entnehmen

1. wir hatten 11/2020 WENIGER Sterbefälle wie 11/2019
2. wir hatten 1-4/2020 MEHR Sterbefälle wie 11/2020
3. bis 15.12. sieht es für 12/2020 auch nicht auffällig aus. Januar
2019 dürfte eher nicht erreicht werden.

Und dabei hat HN eine der höchsten Inzidenzen in BW.

Wie es 12/2020 aussieht, werden wir im Januar 2021 sehen.

Dir hat doch Corona und das allmorgendliche starren auf die neuesten
Zahlen das Hirn zerfressen.

Was war an

| Täglich sterben in D etwa 2600 Menschen, zu dieser Jahreszeit ein paar
| mehr. Wieviel davon MIT Corona sterben, ist völlig unerheblich.
| Wichtig ist einzig die Übersterblichkeit, und die ist hierzustadt
| UNERHEBLICH.
|
| Geht das in deinen panikzerfressenen Schädel nicht rein?
|
| Wenn das zuträfe was du hier seit einem halben Jahr absonderst, wäre
| die Menschheit schon längst ausgestorben.
|
| Ist sie aber nicht, und wir sind in D immer noch unterhalb der
| Grippe-Übersterblichkeit von KW 10/2018.
|
| >Und wir stehen recht gut da im Vergleich zu anderen Ländern.
| >320 000 Tote in den USA - Das ist schon mehr als ganz Heilbronn, ganz
| >Pforzheim und halb Ulm zusammen.
|
| In D sterben jährlich gut 950000 Menschen, in den USA 2,82 Mio.

eigentlich unverständlich? Du bist ein faktenleugnender Idiot.
Sonst nichts.

Es ist einfach Scheiße, dass Dummköpfe wie du öffentlich Panik
verbreiten dürfen und dabei Fakten leugnen, dass es kracht.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2020-12-22 19:02:56 UTC
Permalink
[Heilbronn]
1. wir hatten 11/2020 WENIGER Sterbefälle wie 11/2019
2. wir hatten 1-4/2020 MEHR Sterbefälle wie 11/2020
3. bis 15.12. sieht es für 12/2020 auch nicht auffällig aus. Januar
2019 dürfte eher nicht erreicht werden.
Blöde Frage: Wen interessiert eigentlich Heilbronn? Das sind gerade
einmal 125k Einwohner, wie möchtest Du da *irgendetwas*
repräsentatives herauslesen? In Deiner Aufstellung erkennt man ja
noch nicht einmal die von Dir so gefürchtete Grippe.

Nur so zum Vergleich: Diese Grafik kennst Du ja schon
<https://pbs.twimg.com/media/EpgoJ84XIAUk5C7?format=jpg>, auch wenn
Du ihren Inhalt mit aller Kraft zu verdrängen versuchst - die
basiert auf rund 9 Mio. Einwohnern. Danach schau Dir die
Covid-Todesfälle der einelnen Bundesländer an:
<https://pbs.twimg.com/media/Ep1VrVWWwAAirVX?format=jpg>. Fällt Dir
etwas auf? Hint: Heilbronn liegt noch einmal eine Größenordnung
darunter.
Es ist einfach Scheiße, dass Dummköpfe wie du öffentlich Panik
verbreiten dürfen und dabei Fakten leugnen, dass es kracht.
Da das offenbar doch pathologisch ist: Wirst Du AN oder MIT Schaum
vor dem Mund daran zugrunde gehen?

Servus,
Stefan
--
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Stefan - Das war's!
(Sloganizer)
Ruediger Lahl
2020-12-22 23:32:26 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
[Heilbronn]
1. wir hatten 11/2020 WENIGER Sterbefälle wie 11/2019
2. wir hatten 1-4/2020 MEHR Sterbefälle wie 11/2020
3. bis 15.12. sieht es für 12/2020 auch nicht auffällig aus. Januar
2019 dürfte eher nicht erreicht werden.
Blöde Frage: Wen interessiert eigentlich Heilbronn? Das sind gerade
einmal 125k Einwohner, wie möchtest Du da *irgendetwas*
repräsentatives herauslesen? In Deiner Aufstellung erkennt man ja
noch nicht einmal die von Dir so gefürchtete Grippe.
<https://pbs.twimg.com/media/EpgoJ84XIAUk5C7?format=jpg>, auch wenn
BTW nix für einen Großteil der männlichen Bevölkerung, die mit einer
gewissen Farbblindheit durchs Leben wandeln. Mich hinterlassen diese
Graphen mit ziemlichen Achselzucken, weil ich z.b. 2020 und 2016 sowie
2017 und 2014 kaum auseinander halten kann.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Es ist einfach Scheiße, dass Dummköpfe wie du öffentlich Panik
verbreiten dürfen und dabei Fakten leugnen, dass es kracht.
Da das offenbar doch pathologisch ist: Wirst Du AN oder MIT Schaum
vor dem Mund daran zugrunde gehen?
Hauptsache mit der Einsicht: "Scheiße, die Idioten hatten doch Recht..." :-)
--
bis denne
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2020-12-23 08:09:32 UTC
Permalink
Post by Ruediger Lahl
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
<https://pbs.twimg.com/media/EpgoJ84XIAUk5C7?format=jpg>, auch wenn
BTW nix für einen Großteil der männlichen Bevölkerung, die mit
einer gewissen Farbblindheit durchs Leben wandeln. Mich
hinterlassen diese Graphen mit ziemlichen Achselzucken, weil ich
z.b. 2020 und 2016 sowie 2017 und 2014 kaum auseinander halten
kann.
Selbst ohne Farbenblindheit macht einem die Grafik kirre. Ich kenne
aber sonst leider niemanden, der das (mit den ganz aktuellen Daten)
so aufbereitet, und die Farben sind fix vorgegeben :(

Servus,
Stefan
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Fett werden mit Stil, oder warum Stefan so rüstig höhnt!
(Sloganizer)
Martin Τrautmann
2020-12-23 08:45:28 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Ruediger Lahl
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
<https://pbs.twimg.com/media/EpgoJ84XIAUk5C7?format=jpg>, auch wenn
BTW nix für einen Großteil der männlichen Bevölkerung, die mit
einer gewissen Farbblindheit durchs Leben wandeln. Mich
hinterlassen diese Graphen mit ziemlichen Achselzucken, weil ich
z.b. 2020 und 2016 sowie 2017 und 2014 kaum auseinander halten
kann.
Selbst ohne Farbenblindheit macht einem die Grafik kirre. Ich kenne
aber sonst leider niemanden, der das (mit den ganz aktuellen Daten)
so aufbereitet, und die Farben sind fix vorgegeben :(
Doch, da habe ich schon manches gesehen - z.B. der gesamte Bereich der
letzten Jahre blau zwischen min und max gefüllt, die Durchschnittslinie
fett drin, die anderen bestenfalls als Haarlinien. Und darüber die
aktuelle Linie.
Martin Gerdes
2020-12-25 23:19:28 UTC
Permalink
Post by Ruediger Lahl
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
<https://pbs.twimg.com/media/EpgoJ84XIAUk5C7?format=jpg>
BTW nix für einen Großteil der männlichen Bevölkerung, die mit einer
gewissen Farbblindheit durchs Leben wandeln.
Der Großteil der männlichen Bevölkerung, der mit einer gewissen
Farbblindheit durchs Leben wandelt, beträgt etwa 9%.

Nicht schön für die Betroffenen, aber insgesamt ist das doch ein recht
überschaubarer Großteil.
Ruediger Lahl
2020-12-26 00:00:24 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Ruediger Lahl
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
<https://pbs.twimg.com/media/EpgoJ84XIAUk5C7?format=jpg>
BTW nix für einen Großteil der männlichen Bevölkerung, die mit einer
gewissen Farbblindheit durchs Leben wandeln.
Der Großteil der männlichen Bevölkerung, der mit einer gewissen
Farbblindheit durchs Leben wandelt, beträgt etwa 9%.
Ich schrub nicht von einer Mehrheit, sondern von einem Unterschied zur
weiblichen Bevölkerung, welche damit weniger Probleme hat.
Post by Martin Gerdes
Nicht schön für die Betroffenen,
Ja.
--
bis denne
Wolfgang Kynast
2020-12-23 09:23:12 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
[Heilbronn]
1. wir hatten 11/2020 WENIGER Sterbefälle wie 11/2019
2. wir hatten 1-4/2020 MEHR Sterbefälle wie 11/2020
3. bis 15.12. sieht es für 12/2020 auch nicht auffällig aus. Januar
2019 dürfte eher nicht erreicht werden.
Blöde Frage: Wen interessiert eigentlich Heilbronn?
Mich. Ich lebe nämlich hier und nicht in AT. Warum sollten mich also
deren Zahlen interessieren?

Zum Rest fällt dir nix ein? Die geistige Bankrotterklärung eines
Covidioten, auch Besessenen genannt.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2020-12-23 09:33:22 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
[Heilbronn]
1. wir hatten 11/2020 WENIGER Sterbefälle wie 11/2019
2. wir hatten 1-4/2020 MEHR Sterbefälle wie 11/2020
3. bis 15.12. sieht es für 12/2020 auch nicht auffällig aus. Januar
2019 dürfte eher nicht erreicht werden.
Blöde Frage: Wen interessiert eigentlich Heilbronn?
Mich. Ich lebe nämlich hier und nicht in AT. Warum sollten mich
also deren Zahlen interessieren?
Für den einzelnen Menschen ist nicht das - zufällig streuende -
Risiko seiner Mikroumgebung relevant, sondern das der weiteren
Umgebung. Erst wenn man den Bereich zu groß wählt, wird es wieder
unpräzise: Von den Erfolgen bei der Pandemiebekämpfung in Asien oder
auch in Finnland kann ich mir in Österreich nichts kaufen (wobei das
Risiko im Fall einer Erkrankung auch dort nicht anders ist).
Post by Wolfgang Kynast
Zum Rest fällt dir nix ein?
Doch, schrieb ich ja, Du musst es aber auch lesen.

Zwischen erstem und zweitem Posting ist übrigens ein sehr
differenzierender Artikel bezüglich Sterblichkeit und
Übersterblichkeit erschienen:
<https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2086316.html>

Auch das gilt (abgesehen von den Passagen zur Bettenbelegung) nicht
nur für Österreicher, sondern für Menschen im allgemeinen, auch
solche aus Heilbronn.
Post by Wolfgang Kynast
Die geistige Bankrotterklärung eines Covidioten, auch Besessenen
genannt.
Wolfgang, einer der wenigen hier, die wirklich besessen sind, bist
Du. Komm runter...

Servus,
Stefan
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Geht nicht!? Das gibt's nicht, jedenfalls nicht bei uns: Stefan.
(Sloganizer)
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2020-12-22 16:20:06 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Täglich sterben in D etwa 2600 Menschen, zu dieser Jahreszeit ein paar
mehr. Wieviel davon MIT Corona sterben, ist völlig unerheblich.
Wichtig ist einzig die Übersterblichkeit, und die ist hierzustadt
UNERHEBLICH.
Weil, so schloss er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein
darf.
Post by Wolfgang Kynast
Geht das in deinen panikzerfressenen Schädel nicht rein?
<https://pbs.twimg.com/media/EpgoJ84XIAUk5C7?format=jpg>

Gibt's sicherlich auch für Deutschland, da ist es dann nicht ganz so
extrem.
Post by Wolfgang Kynast
Wenn das zuträfe was du hier seit einem halben Jahr absonderst,
wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.
Du musst jetzt ganz tapfer sein: Die Menschheit stirbt auch dann
nicht aus, wenn global ein ganzes Jahr lang 10x so viele Leute
stürben wie gewöhnlich. Trotzdem will man das nicht. Komisch, oder?
Post by Wolfgang Kynast
Ist sie aber nicht, und wir sind in D immer noch unterhalb der
Grippe-Übersterblichkeit von KW 10/2018.
Na, dann ist ja alles in bester Ordnung, und wir sollten einfach so
weitermachen. Spätestens in 80 Jahren wären die so oder so tot
gewesen.
Post by Wolfgang Kynast
Dir fehlt einfach jedes Zahlenverständnis.
Na, das kommt vom richtigen...

Servus,
Stefan
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Der begierige Mann benötigt Stefan. Wer noch?
(Sloganizer)
Gerrit Heitsch
2020-12-22 16:43:34 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Ist sie aber nicht, und wir sind in D immer noch unterhalb der
Grippe-Übersterblichkeit von KW 10/2018.
Wir sind aber noch nicht in KW10/2021.

Gerrit
Wolfgang Kynast
2020-12-22 17:31:06 UTC
Permalink
Post by Gerrit Heitsch
Post by Wolfgang Kynast
Ist sie aber nicht, und wir sind in D immer noch unterhalb der
Grippe-Übersterblichkeit von KW 10/2018.
Wir sind aber noch nicht in KW10/2021.
Klar, Grippe-Tote zählen bei den Besessenen nicht.

Und KW10/2021 lebst du eh nicht mehr. Bis dahin bist du an sozialer
Isolation gestorben und/oder hast dich zu Tode gefürchtet.
Gerrit Heitsch
2020-12-22 17:38:15 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Gerrit Heitsch
Post by Wolfgang Kynast
Ist sie aber nicht, und wir sind in D immer noch unterhalb der
Grippe-Übersterblichkeit von KW 10/2018.
Wir sind aber noch nicht in KW10/2021.
Klar, Grippe-Tote zählen bei den Besessenen nicht.
Man sollte schon gleiche Kalenderwochen vergleichen. Im Dezember nimmt
eine Grippewelle erst Anlauf.
Post by Wolfgang Kynast
Und KW10/2021 lebst du eh nicht mehr. Bis dahin bist du an sozialer
Isolation gestorben und/oder hast dich zu Tode gefürchtet.
Nicht anzunehmen.

Gerrit
Martin Ebert
2020-12-23 05:23:40 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Ich lebe hier - in Heilbronn.
Ein -mit Verlaub- selten hässliches Nest. Was hast Du
denn angestellt um dort wohnen zu müssen?

Mt
Ulf Kutzner
2020-12-23 08:08:20 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Ich lebe hier - in Heilbronn.
Ein -mit Verlaub- selten hässliches Nest.
Nest. Das muß ein Dödel schreiben, dessen gesamter Landkreis
knapp und dessen Kreisstadt erstaunlicherweise deutlichst
darunter iegt.

Na ja, so wie er aus seiner Stadt heraus das Konzept "Stadt" zerredet,
kein Wunder, daß da die Leute wegziehen.
Martin Τrautmann
2020-12-23 09:19:42 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Ich lebe hier - in Heilbronn.
Ein -mit Verlaub- selten hässliches Nest. Was hast Du
denn angestellt um dort wohnen zu müssen?
Bei Heilbronn frage ich mich seit Jahren, ob und wann die Baustelle über
den Neckar je fertig wird. Seit wie vielen Jahren oder Jahrzehnten
arbeiten sie dort an der Autobahn schon? Dabei müsste die A6 dort
sechsspurig sein.
Wolfgang Kynast
2020-12-23 09:29:21 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Ich lebe hier - in Heilbronn.
Ein -mit Verlaub- selten hässliches Nest. Was hast Du
denn angestellt um dort wohnen zu müssen?
Bei Heilbronn frage ich mich seit Jahren, ob und wann die Baustelle über
den Neckar je fertig wird. Seit wie vielen Jahren oder Jahrzehnten
arbeiten sie dort an der Autobahn schon? Dabei müsste die A6 dort
sechsspurig sein.
Zu blöd zum Googeln. Trautman wie er leibt und lebt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Neckartalbrücke_Heilbronn
Andreas Bockelmann
2020-12-23 09:58:30 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Ich lebe hier - in Heilbronn.
Ein -mit Verlaub- selten hässliches Nest. Was hast Du
denn angestellt um dort wohnen zu müssen?
Bei Heilbronn frage ich mich seit Jahren, ob und wann die Baustelle über
den Neckar je fertig wird. Seit wie vielen Jahren oder Jahrzehnten
arbeiten sie dort an der Autobahn schon? Dabei müsste die A6 dort
sechsspurig sein.
Heilbronn ist die einzige Stadt in der mein Navi mich jemals anwies
"Verlassen Sie den Kreisverkehr an der zweiten Ausfahrt Richtung
Brücken-Schäden"

Und ja, das Hinweisschild mit Pfeil nach rechts hing da wirklich.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Martin Pochert
2020-12-23 10:19:09 UTC
Permalink
Post by Andreas Bockelmann
Heilbronn ist die einzige Stadt in der mein Navi mich jemals anwies
"Verlassen Sie den Kreisverkehr an der zweiten Ausfahrt Richtung
Brücken-Schäden"
Und ja, das Hinweisschild mit Pfeil nach rechts hing da wirklich.
:-) vielleicht ist es eine touristische Attraktion? Man sieht an
Baustellen immer wieder (hauptsächlich) Männer, die Löcher in ein Loch
starren.
--
Die Hamburger Flut 1962 war keine Katastrophe.
Es starben bloß 315 zumeist alte Menschen durch Wasser.
Eine Übersterblichkeit wurde nicht festgestellt.
Gerrit Heitsch
2020-12-23 10:27:10 UTC
Permalink
Post by Martin Pochert
Post by Andreas Bockelmann
Heilbronn ist die einzige Stadt in der mein Navi mich jemals anwies
"Verlassen Sie den Kreisverkehr an der zweiten Ausfahrt Richtung
Brücken-Schäden"
Und ja, das Hinweisschild mit Pfeil nach rechts hing da wirklich.
:-) vielleicht ist es eine touristische Attraktion? Man sieht an
Baustellen immer wieder (hauptsächlich) Männer, die Löcher in ein Loch
starren.
Ist wohl die Bohrmaschine kaputtgegangen.

Gerrit
Wolfgang Kynast
2020-12-23 09:26:06 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Ich lebe hier - in Heilbronn.
Ein -mit Verlaub- selten hässliches Nest. Was hast Du
denn angestellt um dort wohnen zu müssen?
Erzähl mal, warum du im Osten leben musst und nicht in einer
zivilisierten Gegend sein darfst.
Martin Ebert
2020-12-23 11:38:50 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Ich lebe hier - in Heilbronn.
Ein -mit Verlaub- selten hässliches Nest. Was hast Du
denn angestellt um dort wohnen zu müssen?
Erzähl mal, warum du im Osten leben musst und nicht in einer
zivilisierten Gegend sein darfst.
Weil ich in einer Mittelstadt leben darf, für die die
Alliierten beschlossen, sie nicht kaputtzuhauen (Gründe
hätte es genug gegeben). Sie ist verschlafen-verträumt
schnucklig. Andere geben Geld aus um das genauer anzusehen.

Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...

Mt
Ulf Kutzner
2020-12-23 13:04:46 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Erzähl mal, warum du im Osten leben musst und nicht in einer
zivilisierten Gegend sein darfst.
Weil ich in einer Mittelstadt leben darf, für die die
Alliierten beschlossen, sie nicht kaputtzuhauen (Gründe
hätte es genug gegeben). Sie ist verschlafen-verträumt
schnucklig. Andere geben Geld aus um das genauer anzusehen.
Wegen der herzlichen Art der Leute dort werde ich darauf achten,
genau das nicht zu tun, sollte sich bei einer künftigen Durchreise
ein Stadtrundgang anbieten. Zugegeben, ich kenne nicht die komplette
Einwohnerschaft.
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
So etwas gibt es in den gebrauchten Bundesländern, aber doch eher
am Stadtrand, nach wessen Entwurf auch immer. Bei Euch in der Mittelstadt nicht?
Andreas Bockelmann
2020-12-23 18:17:55 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der Westen
konnte also auch hässlich.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Carlo XYZ
2020-12-23 18:22:36 UTC
Permalink
Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der
Westen konnte also auch hässlich.
"Konnte"? Die aktuellen und geplanten Bausünden hierzustadt ließen
dich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Block neben Klotz,
so weit das Auge reicht. Verkehrsplanung? Null.
Ulf Kutzner
2020-12-23 18:29:36 UTC
Permalink
Post by Carlo XYZ
Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der
Westen konnte also auch hässlich.
"Konnte"? Die aktuellen und geplanten Bausünden hierzustadt ließen
dich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Block neben Klotz,
so weit das Auge reicht. Verkehrsplanung? Null.
In Mainz wird gerade das Heiligkreuz-Areal/ehedem IBM, wohnbebaut.
Straßenbahn? Hat man vergessen, will man jetzt nachrüsten, wobei
das *deutlich* einfacher ist und *deutlich* weniger böses Blut gibt,
wenn man es in einem Guß und vor Bewohnerzuzug baut.
Wolfgang Kynast
2020-12-23 19:24:18 UTC
Permalink
On Wed, 23 Dec 2020 19:22:36 +0100, "Carlo XYZ" posted:

...
Post by Carlo XYZ
"Konnte"? Die aktuellen und geplanten Bausünden hierzustadt ließen
dich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Block neben Klotz,
so weit das Auge reicht. Verkehrsplanung? Null.
Augen auf bei der Wohnsitzwahl :-)

Der neue Heilbronner Stadtteil Neckarbogen
https://www.heilbronn.de/bauen-wohnen/stadtquartier-neckarbogen.html
hat schon mehrere Architekturpreise gewonnen.

https://www.flickr.com/photos/wolfgang-kynast/48195686881/in/album-72157709151275082/
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Gebauer
2020-12-23 18:34:35 UTC
Permalink
Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der
Westen konnte also auch hässlich.
Wieso auch nicht. Die Idee des seriellen Bauens ist deutlich älter als
jede DDR. In der 2. Hälfte des 19. Jh. wurden Fertigteilhäuser aus
Europa in die USA verschifft.

In der DDR wurde serielles Bauen nur sehr exzessiv betrieben. Das war,
wegen Kriegszerstörungen und daraus resultierender dramatischer
Wohnungsnot, allerdings auch unbedingt notwendig.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Frank Hucklenbroich
2020-12-23 18:55:08 UTC
Permalink
Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der Westen
konnte also auch hässlich.
Hustadt kenne ich nicht, aber um Bochum herum ist es erstaunlich grün. Ich
war öfters im Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen/Hattingen, und die
Landschaft da entsprach so gar nicht meinem Ruhrpott-Klischee.

Grüße,

Frank
Ulf Kutzner
2020-12-23 19:15:14 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Bockelmann
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der Westen
konnte also auch hässlich.
Hustadt kenne ich nicht, aber um Bochum herum ist es erstaunlich grün. Ich
war öfters im Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen/Hattingen, und die
Landschaft da entsprach so gar nicht meinem Ruhrpott-Klischee.
Kein Wunder, Zechen sind nicht mehr, bis auf Freilichtmuseen wurde renaturiert.
Metallumarbeitung hat sich teils erhalten. Wieviel in davon in Bochum, wissen
andere besser.
Andreas Bockelmann
2020-12-25 11:12:24 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der Westen
konnte also auch hässlich.
Hustadt kenne ich nicht, aber um Bochum herum ist es erstaunlich grün. Ich
war öfters im Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen/Hattingen, und die
Landschaft da entsprach so gar nicht meinem Ruhrpott-Klischee.
Ja sicher. Die ersten 2 Jahre habe ich Bochum in der Nähe des Stadtparks
gewohnt. Das war eine ruhige Straße in zweiter Reihe hinter dem Planetarium,
unweit der "Elisabeth Krankenanstalten".

Dann später in Wiemelhausen an der Grenze zu Weitmar, nebenan der Park
"Wiesengrund".

Später dann in Witten, außerhalb, 1,6ha Grundstück, die Hälfte Wald, der
Nachbar zur linken eine Weide, der Nachbar zur rechten ein alter Doffriedhof
mit Kapelle. War aber alles Kohlenpott.

Aber die Hustadt ist mit dem Uni-Center in Querenburg, DIE Bausünde der
1960er Jahre. Aber selbst das gefiel einigen Bewohnern.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Ulf Kutzner
2020-12-25 11:47:43 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Andreas Bockelmann
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der Westen
konnte also auch hässlich.
Hustadt kenne ich nicht, aber um Bochum herum ist es erstaunlich grün. Ich
war öfters im Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen/Hattingen, und die
Landschaft da entsprach so gar nicht meinem Ruhrpott-Klischee.
Ja sicher. Die ersten 2 Jahre habe ich Bochum in der Nähe des Stadtparks
gewohnt. Das war eine ruhige Straße in zweiter Reihe hinter dem Planetarium,
unweit der "Elisabeth Krankenanstalten".
Dann später in Wiemelhausen an der Grenze zu Weitmar, nebenan der Park
"Wiesengrund".
Später dann in Witten, außerhalb, 1,6ha Grundstück, die Hälfte Wald, der
Nachbar zur linken eine Weide, der Nachbar zur rechten ein alter Doffriedhof
mit Kapelle.
Da läßt sich doch wunderbar über den Staat schimpfen, der dort
keine Direkt-ÖPNV-Anbindung zur Uni bereitstellt, die in
Sachen Fahr- und Wartezeit dem Pkw natürlich nicht unterlegen sein darf.
Ruediger Lahl
2020-12-23 19:51:38 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der Westen
konnte also auch hässlich.
Das war damals eben nicht hässlich. Hässlich machts der Zeitgeist und es
ist Zufall, wie es später eingeordnet wird. Inzwischen wurden die ersten
Betonwüsten bereits recht geglückt fürs 21. Jahrhundert gepimpt. Andere
Betonstadtteile wurden nie hässlich. Der Wohnpark Köln Weiden war AFAIK
einklich immer beliebt. https://www.wohnpark-weiden.de/
--
bis denne
Ulf Kutzner
2020-12-23 20:02:35 UTC
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Post by Ruediger Lahl
Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der Westen
konnte also auch hässlich.
Das war damals eben nicht hässlich. Hässlich machts der Zeitgeist und es
ist Zufall, wie es später eingeordnet wird.
Sichtbeton versifft sehr gern. Womöglich seltener bei gehobener
Bauausführung, aber in welcher Schnellhochziehsiedlung findet man die?
Post by Ruediger Lahl
Inzwischen wurden die ersten
Betonwüsten bereits recht geglückt fürs 21. Jahrhundert gepimpt. Andere
Betonstadtteile wurden nie hässlich.
Waren die ordentlich verkleidet oder zumindest wasserabweisend angestrichen?
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2020-12-24 09:12:10 UTC
Permalink
Post by Ruediger Lahl
Post by Andreas Bockelmann
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage
ich nur "Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im
Betongussverfahren. Der Westen konnte also auch hässlich.
Das war damals eben nicht hässlich. Hässlich machts der Zeitgeist
und es ist Zufall, wie es später eingeordnet wird.
Ob sich das vorhersehen lässt? Die wirklich alten Bauwerke, also vor
1870, wurden meines Wissens nach bis heute nie als hässlich
empfunden, lediglich als (vor allem installationstechnisch)
unpraktisch. Den Gründerzeithäusern in Wien hat man zwar teilweise
in den 50ern ihre dekorierten Fassaden abgenommen, weil sie nicht
mehr dem Zeitgeist entsprochen haben, aber ansonsten blieben auch
die immer gerne gesehen.

Das, was man in den 50ern/60ern hingestellt hat, wirkt heute
größtenteils potthässlich, mag aber auch dem Wiederaufbau und den
mangelnden finanziellen Möglichkeiten geschuldet sein.

Bei den 70ern/80ern wird es dann spannend: Da gibt es sowohl Bauten,
die immer noch als interessant durchgehen, als auch (leider zu
viele) solche, bei denen man sich einfach nur einen großen
Sprengsatz wünscht.

Wie das mit der aktuellen Architektur in 40 Jahren aussehen wird?
Gute Frage. Es wird jednefalls auch sehr ähnlich gebaut, das von
Wolfang gepostete Symbolbild aus Heilbronn könnte 1:1 auch aus jedem
einzelnen der Wiener Stadterweiterungsgebiete stammen. Rein
persönlich finde ich diese Grätzel alle... zu deutlich auf "schön"
getrimmt, wie die Umsetzung eines überzeichneten Werbevideos.

Servus,
Stefan
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Komfort ohne Grenzen - Stefan: tauchen, welch irritiertes Sehnen!
(Sloganizer)
Ulf Kutzner
2020-12-24 09:43:58 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
das von
Wolfang gepostete Symbolbild aus Heilbronn könnte 1:1 auch aus jedem
einzelnen der Wiener Stadterweiterungsgebiete stammen. Rein
persönlich finde ich diese Grätzel alle... zu deutlich auf "schön"
getrimmt, wie die Umsetzung eines überzeichneten Werbevideos.
Erschwerend kommt ja hinzu, daß Bauwerber ihr Projekt gern
in einem milden Abendsonnenlicht darstellen, wie es am Bauplatz
alle Schaltjahr einmal vorkommt. Genau dann hat das fertiggestellte
Gebäude eine erträgliche Anmutung.

Gruß, ULF
Ruediger Lahl
2020-12-24 12:28:42 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Ruediger Lahl
Post by Andreas Bockelmann
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage
ich nur "Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im
Betongussverfahren. Der Westen konnte also auch hässlich.
Das war damals eben nicht hässlich. Hässlich machts der Zeitgeist
und es ist Zufall, wie es später eingeordnet wird.
Ob sich das vorhersehen lässt?
Eben nicht.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Die wirklich alten Bauwerke, also vor
1870, wurden meines Wissens nach bis heute nie als hässlich
empfunden,
Da kann ich dir ganze Straßenzüge trister Vorkriegs-Stadtbauten zeigen.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
lediglich als (vor allem installationstechnisch)
unpraktisch. Den Gründerzeithäusern in Wien hat man zwar teilweise
in den 50ern ihre dekorierten Fassaden abgenommen, weil sie nicht
mehr dem Zeitgeist entsprochen haben, aber ansonsten blieben auch
die immer gerne gesehen.
Da hat wohl vieles einfach nur mit Glück überlebt, bis der Denkmal-Wahn
zugeschlagen hat. Schnörkellos mit klarer Oberfläche und Kanten ist
übrigens gerade sehr modern und ich finde es wieder prima. Hat seinen
Ursprung ja im Bauhaus wovon ich großer Fan bin und wurde zuletzt im
Baustil der 70er 'zitiert'.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Das, was man in den 50ern/60ern hingestellt hat, wirkt heute
größtenteils potthässlich, mag aber auch dem Wiederaufbau und den
mangelnden finanziellen Möglichkeiten geschuldet sein.
Es war einfach modern. Der Faible alles Alte als wertvoll und
erhaltenswert anzusehen war noch längst nicht so ausgeprägt und bezog
sich größtenteils nur auf Kirchen und Schlösser.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Wie das mit der aktuellen Architektur in 40 Jahren aussehen wird?
Gute Frage. Es wird jednefalls auch sehr ähnlich gebaut, das von
Wolfang gepostete Symbolbild aus Heilbronn könnte 1:1 auch aus jedem
einzelnen der Wiener Stadterweiterungsgebiete stammen.
Bei Wolfgangs Postings bin ich auf die Zitate daraus von anderen Postern
angewiesen. Das Bild kenne ich also nicht.
--
bis denne
Ulf Kutzner
2020-12-24 16:00:57 UTC
Permalink
Post by Ruediger Lahl
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Ruediger Lahl
Post by Andreas Bockelmann
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage
ich nur "Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im
Betongussverfahren. Der Westen konnte also auch hässlich.
Das war damals eben nicht hässlich. Hässlich machts der Zeitgeist
und es ist Zufall, wie es später eingeordnet wird.
Ob sich das vorhersehen lässt?
Eben nicht.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Die wirklich alten Bauwerke, also vor
1870, wurden meines Wissens nach bis heute nie als hässlich
empfunden,
Da kann ich dir ganze Straßenzüge trister Vorkriegs-Stadtbauten zeigen.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
lediglich als (vor allem installationstechnisch)
unpraktisch. Den Gründerzeithäusern in Wien hat man zwar teilweise
in den 50ern ihre dekorierten Fassaden abgenommen, weil sie nicht
mehr dem Zeitgeist entsprochen haben, aber ansonsten blieben auch
die immer gerne gesehen.
Da hat wohl vieles einfach nur mit Glück überlebt, bis der Denkmal-Wahn
zugeschlagen hat.
Ich sehe, Du bist ein Verfechter des viel schlimmeren Abrißwahns.
Post by Ruediger Lahl
Schnörkellos mit klarer Oberfläche und Kanten ist
übrigens gerade sehr modern und ich finde es wieder prima. Hat seinen
Ursprung ja im Bauhaus wovon ich großer Fan bin und wurde zuletzt im
Baustil der 70er 'zitiert'.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Das, was man in den 50ern/60ern hingestellt hat, wirkt heute
größtenteils potthässlich, mag aber auch dem Wiederaufbau und den
mangelnden finanziellen Möglichkeiten geschuldet sein.
Es war einfach modern. Der Faible alles Alte als wertvoll und
erhaltenswert anzusehen war noch längst nicht so ausgeprägt und bezog
sich größtenteils nur auf Kirchen und Schlösser.
Wo waren letztes Jahr mehr Stadtbildflaneure aus Übersee unterwegs? In Rothenburg
ob der Tauber oder im flughafennäheren Marzahn?
Lars Gebauer
2020-12-25 13:47:18 UTC
Permalink
Post by Ruediger Lahl
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
lediglich als (vor allem installationstechnisch)
unpraktisch. Den Gründerzeithäusern in Wien hat man zwar teilweise
in den 50ern ihre dekorierten Fassaden abgenommen, weil sie nicht
mehr dem Zeitgeist entsprochen haben, aber ansonsten blieben auch
die immer gerne gesehen.
Das ent-dekorieren begann schon unmittelbar nach dem WK1. Viele dieser
Bauten, insbesondere ihre Dekoration, galten als Sinnbild vergangener
Zeiten, aus deren Fesseln man sich zu lösen versuchte. Nationalstaat,
Kaisertum etc. waren einfach "durch". Neue, bessere Zeiten waren die
Hoffnung. Das spiegelte sich natürlich auch in der Architektur wieder.
Post by Ruediger Lahl
Da hat wohl vieles einfach nur mit Glück überlebt, bis der Denkmal-Wahn
zugeschlagen hat. Schnörkellos mit klarer Oberfläche und Kanten ist
übrigens gerade sehr modern und ich finde es wieder prima. Hat seinen
Ursprung ja im Bauhaus wovon ich großer Fan bin und wurde zuletzt im
Baustil der 70er 'zitiert'.
Nein. Schnörkellosigkeit, harmonische Symmetrie usw. sind
klassizistische Elemente, die mit "Bauhaus" soviel nicht zu tun haben.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Das Bauhaus griff viele Elemente des
Klassizismus wieder auf und versuchte, diese weiter zu entwickeln.

Insbesondere "große Fans" des Bauhauses wissen allermeist gar nicht, was
Bauhaus eigentlich ist. Die schmeißen alles, was irgendwie "modern"
ausschaut in diesen Topf und rühren um.

Tatsächlich ist Bauhaus äußerst vielschichtig. Das war ein reines
Experimentierfeld. Da gab es nicht viel, was es nicht gab und
insbesondere "das Bauhaus" schonmal gleich gar nicht.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Martin Ebert
2020-12-26 05:11:26 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Ruediger Lahl
Post by Andreas Bockelmann
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage
ich nur "Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im
Betongussverfahren. Der Westen konnte also auch hässlich.
Das war damals eben nicht hässlich. Hässlich machts der Zeitgeist
und es ist Zufall, wie es später eingeordnet wird.
Ob sich das vorhersehen lässt?
Ich finde, dass es da ein Kriterium gibt:
Ein Schuhkarton mit Reihen und Spalten an symmetrisch angeordneten
Fenstern ist keine Architektur, das ist ein Zweckbau. Das wird auch
nicht dadurch ästhetisch, wenn man (1990er Jahre) eine halbe Keks-
rolle davorstellt.

In Ostdeutschland hat man da viel durch unsymmetrischen Etagenabriss
und farbliche Abgrenzung gemacht. Im Gegenzug wurden solche Bauten
in den Stadtteil Mitte des Reichshauptdorfs genagelt, wir reden hier
für die Zeit ab 2000.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Bei den 70ern/80ern wird es dann spannend: Da gibt es sowohl Bauten,
die immer noch als interessant durchgehen,
Für die DDR:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Müther>
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
als auch (leider zu viele) solche, bei denen man sich einfach nur
einen großen Sprengsatz wünscht.
Wenn wir mal von den Schuhkartons abgesehen, gibt es in dieser
Zeit in Ost wie West noch den sog. Brutalismus[¹], in Osteuropa
gern auch als riesiges Denkmal. Da gibt es die Tendenz zu "das
lassen wir erstmal noch stehen".

[¹] <https://de.wikipedia.org/wiki/Brutalismus>

Mt
Ulf Kutzner
2020-12-26 08:20:40 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Ruediger Lahl
Post by Andreas Bockelmann
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage
ich nur "Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im
Betongussverfahren. Der Westen konnte also auch hässlich.
Das war damals eben nicht hässlich. Hässlich machts der Zeitgeist
und es ist Zufall, wie es später eingeordnet wird.
Ob sich das vorhersehen lässt?
Ein Schuhkarton mit Reihen und Spalten an symmetrisch angeordneten
Fenstern ist keine Architektur, das ist ein Zweckbau.
Aber auch die kann man in ggf. getufter Höhe gruppieren...
Post by Martin Ebert
Das wird auch
nicht dadurch ästhetisch, wenn man (1990er Jahre) eine halbe Keks-
rolle davorstellt.
In Ostdeutschland hat man da viel durch unsymmetrischen Etagenabriss
Man liest bei Wiki über LuWi, dort habe man die Plattenbauten
niedergelegt. Wie zentrumsnah standen die denn?
Post by Martin Ebert
und farbliche Abgrenzung gemacht. Im Gegenzug wurden solche Bauten
in den Stadtteil Mitte des Reichshauptdorfs genagelt, wir reden hier
für die Zeit ab 2000.
Geht das auch in verständlich? Plattenbauwohnblocks des
DDR-Typs? Und die wurden wie errichtet?

Andreas Bockelmann
2020-12-25 11:15:08 UTC
Permalink
Post by Ruediger Lahl
Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich bin ja im Kohlenpott, genauer Bochum, aufgewachsen. Da sage ich nur
"Hustadt". Eine typische Trabantenstadt im Betongussverfahren. Der Westen
konnte also auch hässlich.
Das war damals eben nicht hässlich. Hässlich machts der Zeitgeist und es
ist Zufall, wie es später eingeordnet wird. Inzwischen wurden die ersten
Betonwüsten bereits recht geglückt fürs 21. Jahrhundert gepimpt. Andere
Betonstadtteile wurden nie hässlich. Der Wohnpark Köln Weiden war AFAIK
einklich immer beliebt. https://www.wohnpark-weiden.de/
Doch, es war damals hässlich, aber irgendwo mussten die Beschäftigten und
Lehrer der frisch aus dem Boden gestampften Ruhr-Universität ja hin. Und ja,
in der Hustadt lebten viele Lehrer. Aber so richtig Plattenbau wie im Osten
war das nicht, die Hustadt zeichnet sich bene Betonwüten vor allem durch
Bochums erste Hochhäuser aus.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Frank Hucklenbroich
2020-12-23 18:52:52 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Ich lebe hier - in Heilbronn.
Ein -mit Verlaub- selten hässliches Nest. Was hast Du
denn angestellt um dort wohnen zu müssen?
Erzähl mal, warum du im Osten leben musst und nicht in einer
zivilisierten Gegend sein darfst.
Weil ich in einer Mittelstadt leben darf, für die die
Alliierten beschlossen, sie nicht kaputtzuhauen (Gründe
hätte es genug gegeben). Sie ist verschlafen-verträumt
schnucklig. Andere geben Geld aus um das genauer anzusehen.
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ach, solltest Du mal nach Köln kommen, schau Dir mal Chorweiler oder den
"Kölnberg" an. Unfassbar häßliche Trabantenstädte, die zum Glück weit
draußen vor der Stadt im Umland liegen. Mit allen unschönen
Begleiterscheinungen, die dazu gehören (Drogenkonsum, Alkoholismus,
Prostitution, Beschaffungskriminalität...). Der "Kölnberg" hat vor ein paar
Jahren zweifelhafte Berühmtheit erzielt, als da eine Leiche vom Balkon aus
in die Tiefe entsorgt wurde...

Alles Bauten aus den 70ern, als man auch in der BRD Plattenbauten toll und
modern fand.

Es gibt auch welche, da ist es ambivalent, wie beim Uni-Center oder dem
Axa-Hochhaus. Da sind die Wohnungen mitunter richtig teuer, weil man eine
tolle Aussicht hat und wie im Uni-Center z.B. seit Jahrzehnten einen
Concierge-Service (sprich, da kommt niemand ungefragt rein, man muss sich
an der Rezeption anmelden, die rufen dann beim Mieter oder Eigentümer an
und fragen nach, ob man herauf darf). Andererseits hatten die in den 90ern
ein massives Ungezieferproblem, die unteren 30(?) Etagen waren von
Kakerlaken überlaufen, die durch das Müllschluckersystem den Weg nach oben
fanden, und man hätte die auch nur wegmachen könne, wenn man das gesamte
Gebäude mit seinen x-tausend Bewohnern für eine Woche evakuiert hätte.

Ich bin da aber nicht mehr auf dem laufenden. Zu meiner Studentenzeit
Anfang der 90er war das immer die erste Frage, wenn jemand erzählte, daß er
im Uni-Center wohnte, auf welcher Etage das denn war. Das wirkte sich
mitunter auch massiv auf die Mieten aus (ganz oben war es quasi
unbezahlbar).

Grüße,

Frank
Martin Ebert
2020-12-24 02:38:14 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich wusste es schon. Das war nur ein Nachklapp auf Herrn Kynast.
Post by Frank Hucklenbroich
Ach, solltest Du mal nach Köln kommen, schau Dir mal Chorweiler oder den
"Kölnberg" an. Unfassbar häßliche Trabantenstädte, die zum Glück weit
Ich finde Köln auch "drinnen" nicht so prall, angefangen bei
der Fußgängerzone ab der Domplatte. Broder hatte vor Jahren
mal einen herrlichen Rant; der scheint nicht mehr online zu sein.
Post by Frank Hucklenbroich
Ich bin da aber nicht mehr auf dem laufenden.
Jede Generation macht die gleichen Fehler. Fahr mal
ins Reichshauptdorf. Auswärtiges Amt neben dem Stadtschloss
und Innenministerium am Hauptbahnhof reichen schon. Und für
solchen Dreck gibt es auch noch Architekturpreise.

Verbockt hat es eigentlich das Bauhaus - allerdings mit
gänzlich anderer Intention.

Mt
Frank Hucklenbroich
2020-12-24 10:23:34 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich wusste es schon. Das war nur ein Nachklapp auf Herrn Kynast.
Post by Frank Hucklenbroich
Ach, solltest Du mal nach Köln kommen, schau Dir mal Chorweiler oder den
"Kölnberg" an. Unfassbar häßliche Trabantenstädte, die zum Glück weit
Ich finde Köln auch "drinnen" nicht so prall, angefangen bei
der Fußgängerzone ab der Domplatte. Broder hatte vor Jahren
mal einen herrlichen Rant; der scheint nicht mehr online zu sein.
Das hat natürlich Gründe, die Innenstadt ist im Krieg komplett zerbombt
worden, und in den 50ern hat man dann eben wild drauflos gebaut, ohne viel
Sinn und Verstand.

Grüße,

Frank
Peter Veith
2020-12-24 10:36:15 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Ebert
Ich finde Köln auch "drinnen" nicht so prall, angefangen bei
der Fußgängerzone ab der Domplatte. Broder hatte vor Jahren
mal einen herrlichen Rant; der scheint nicht mehr online zu sein.
Das hat natürlich Gründe, die Innenstadt ist im Krieg komplett zerbombt
worden, und in den 50ern hat man dann eben wild drauflos gebaut, ohne viel
Sinn und Verstand.
Ja,
wenn mir jemand etwas über DDR - "Bausünden" erzählt, verweise ich nur
auf die Kölner Domplatte. Hätte die DDR sich so etwas geleistet, hätten
wir es noch heute täglich in der BILD. Durch die BRD-Bausünden sind
deren Innenstätte weitgehend auswechselbar.

Veith
--
"Wessen sollen wir uns rühmen, wenn nicht der DDR", Peter Hacks.
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Ulf Kutzner
2020-12-24 11:58:52 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Ebert
Ich finde Köln auch "drinnen" nicht so prall, angefangen bei
der Fußgängerzone ab der Domplatte. Broder hatte vor Jahren
mal einen herrlichen Rant; der scheint nicht mehr online zu sein.
Das hat natürlich Gründe, die Innenstadt ist im Krieg komplett zerbombt
worden, und in den 50ern hat man dann eben wild drauflos gebaut, ohne viel
Sinn und Verstand.
Ja,
wenn mir jemand etwas über DDR - "Bausünden" erzählt, verweise ich nur
auf die Kölner Domplatte. Hätte die DDR sich so etwas geleistet, hätten
wir es noch heute täglich in der BILD. Durch die BRD-Bausünden sind
deren Innenstätte weitgehend auswechselbar.
Ich fand Halle und Leipzig zur Spätzeit Eurer Republik
schon heftig. Unterschied: Promonente Kirchen wurden
bei Euch gerne dem Erdboden gleichgemacht, auch wenn
es insgesamt nur eine Handvoll gewesen sein mag.
Peter Veith
2020-12-24 12:28:51 UTC
Permalink
Post by Ulf Kutzner
Post by Peter Veith
wenn mir jemand etwas über DDR - "Bausünden" erzählt, verweise ich nur
auf die Kölner Domplatte. Hätte die DDR sich so etwas geleistet, hätten
wir es noch heute täglich in der BILD. Durch die BRD-Bausünden sind
deren Innenstätte weitgehend auswechselbar.
Ich fand Halle und Leipzig zur Spätzeit Eurer Republik
schon heftig. Unterschied: ...
... der Unterschied bestand darin, daß an den Stadtgrenzen Neubaugebiete
hingeklotzt^^^priorisiert und die Innenstädte insofern "vernachlässigt"
wurden. In den Innenstädten gab es insoweit nur "Lückenbebauung" und die
Altbausubstanz blieb so wie sie war und verfiel.

Das hatte dann 1990 den Vorteil, daß mit frischen Geld diese saniert
werden konnten :)
Post by Ulf Kutzner
... Promonente Kirchen wurden
bei Euch gerne dem Erdboden gleichgemacht, auch wenn
es insgesamt nur eine Handvoll gewesen sein mag.
Sofern eine Sanierung richtig Geld gekostet und sie einsturzgefährdet
war ... insofern kaum Unterschied zur sonstigen Altbausubstanz.

Du hast natürlich insoweit Recht, daß Priorisierung immer auch mit
Ideologie Hand in Hand geht.

Veith
--
"Wessen sollen wir uns rühmen, wenn nicht der DDR", Peter Hacks.
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Ulf Kutzner
2020-12-24 12:48:56 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Ulf Kutzner
Post by Peter Veith
wenn mir jemand etwas über DDR - "Bausünden" erzählt, verweise ich nur
auf die Kölner Domplatte. Hätte die DDR sich so etwas geleistet, hätten
wir es noch heute täglich in der BILD. Durch die BRD-Bausünden sind
deren Innenstätte weitgehend auswechselbar.
Ich fand Halle und Leipzig zur Spätzeit Eurer Republik
schon heftig. Unterschied: ...
... der Unterschied bestand darin, daß an den Stadtgrenzen Neubaugebiete
hingeklotzt^^^priorisiert und die Innenstädte insofern "vernachlässigt"
wurden. In den Innenstädten gab es insoweit nur "Lückenbebauung" und die
Altbausubstanz blieb so wie sie war und verfiel.
Das hatte dann 1990 den Vorteil, daß mit frischen Geld diese saniert
werden konnten :)
Post by Ulf Kutzner
... Promonente Kirchen wurden
bei Euch gerne dem Erdboden gleichgemacht, auch wenn
es insgesamt nur eine Handvoll gewesen sein mag.
Sofern eine Sanierung richtig Geld gekostet und sie einsturzgefährdet
war ... insofern kaum Unterschied zur sonstigen Altbausubstanz.
Du hast natürlich insoweit Recht, daß Priorisierung immer auch mit
Ideologie Hand in Hand geht.
Z.B. bei der weitgehend unzerstörten Universitätskirche S. Pauli.
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Stadt_Leipzig#DDR-Zeit

In der BRep beim unzerstörten Palast der Republik.

Man wollte dem internationalen Publikum in Leipzig sozialistische
Modernität vorführen.

Bzw.
1965 folgte die Beseitigung des baulich gerade erneuerten Hotels „Zur Börse“
am Marktplatz.

Erhebliche Bauressourcen des Bezirks waren über eine lange Zeit in Halle-Neustadt gebunden. Als die Altstadt zunehmend verfiel, wurde der Handlungsdruck groß, Stadterneuerung zu betreiben. In den 1980er Jahren verlor die Altstadt durch flächenhafte Abrisse zum Teil wertvolle historische Bausubstanz. In dieser Zeit entstanden Beispiele der Innenstadterneuerung in industrieller Plattenbauweise.[

https://de.wikipedia.org/wiki/Halle_(Saale)#Stadtentwicklung_zur_Zeit_der_SBZ_und_DDR
Peter Veith
2020-12-24 13:00:33 UTC
Permalink
Am 24.12.2020 um 13:48 schrieb Ulf Kutzner:

[Bausünden in Ost und West]
Post by Ulf Kutzner
Post by Peter Veith
Du hast natürlich insoweit Recht, daß Priorisierung immer auch mit
Ideologie Hand in Hand geht.
Z.B. bei der weitgehend unzerstörten Universitätskirche S. Pauli.
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Stadt_Leipzig#DDR-Zeit
Ja, mag sein.
Post by Ulf Kutzner
In der BRep beim unzerstörten Palast der Republik.
Aber, da war doch das im Westen völlig unbekannte Asbest! ;)
Post by Ulf Kutzner
Man wollte dem internationalen Publikum in Leipzig sozialistische
Modernität vorführen.
Ja, klar Ideologie.
Post by Ulf Kutzner
Erhebliche Bauressourcen des Bezirks waren über eine lange Zeit in
Halle-Neustadt gebunden. Als die Altstadt zunehmend verfiel, wurde
der Handlungsdruck groß, Stadterneuerung zu betreiben. In den 1980er
Jahren verlor die Altstadt durch flächenhafte Abrisse zum Teil
wertvolle historische Bausubstanz. In dieser Zeit entstanden
Beispiele der Innenstadterneuerung in industrieller
Plattenbauweise.
https://de.wikipedia.org/wiki/Halle_(Saale)#Stadtentwicklung_zur_Zeit_der_SBZ_und_DDR
Wieder Wikipedia ... mag sein.

Nach meiner Wahrnehmung war der Wohnungsneubau in HaNeu fast fertig und
nun ging es um ein attraktives Zentrum ... da wollte Halle auch was
abhaben. Folglich begann auch in Halle die Erneuerung der Innenstadt.
Aber in den 1980ern betraf das WIMRE nur noch den Bereich auf der einen
Seite der Hochstraße. Nebenbei gefielen mir _diese_ "Plattenbauten"
ausgesprochen gut.

Selbst heute - sofern gepflegt - finde ich sie schön, modern und sie
paßten sich in ihre Umgebung ein. Wenn ich da an die heutigen Beton-/
Stahl-/ Glaspaläste denke ... die müssen schon aus praktischen Gründen
in spätestens 30 Jahren wieder abgerissen werden :(

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Ulf Kutzner
2020-12-24 14:02:24 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
[Bausünden in Ost und West]
Post by Ulf Kutzner
Post by Peter Veith
Du hast natürlich insoweit Recht, daß Priorisierung immer auch mit
Ideologie Hand in Hand geht.
Z.B. bei der weitgehend unzerstörten Universitätskirche S. Pauli.
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Stadt_Leipzig#DDR-Zeit
Ja, mag sein.
Post by Ulf Kutzner
In der BRep beim unzerstörten Palast der Republik.
Aber, da war doch das im Westen völlig unbekannte Asbest!
Davon las man. Westgebäude waren irgendwie stabiler, die standen
auch nach der Asbestsanierung noch.
Post by Peter Veith
Post by Ulf Kutzner
Man wollte dem internationalen Publikum in Leipzig sozialistische
Modernität vorführen.
Ja, klar Ideologie.
Post by Ulf Kutzner
Erhebliche Bauressourcen des Bezirks waren über eine lange Zeit in
Halle-Neustadt gebunden. Als die Altstadt zunehmend verfiel, wurde
der Handlungsdruck groß, Stadterneuerung zu betreiben. In den 1980er
Jahren verlor die Altstadt durch flächenhafte Abrisse zum Teil
wertvolle historische Bausubstanz. In dieser Zeit entstanden
Beispiele der Innenstadterneuerung in industrieller
Plattenbauweise.
https://de.wikipedia.org/wiki/Halle_(Saale)#Stadtentwicklung_zur_Zeit_der_SBZ_und_DDR
Wieder Wikipedia ... mag sein.
Nach meiner Wahrnehmung war der Wohnungsneubau in HaNeu
Da war ich zur spätzeit Eurer Republik.
Post by Peter Veith
fast fertig
Zwischen Erschließungsstraße und bereits bezogenem Neubau noch
reichlich Matsch...
Post by Peter Veith
und
nun ging es um ein attraktives Zentrum ... da wollte Halle auch was
abhaben. Folglich begann auch in Halle die Erneuerung der Innenstadt.
Aber in den 1980ern betraf das WIMRE nur noch den Bereich auf der einen
Seite der Hochstraße. Nebenbei gefielen mir _diese_ "Plattenbauten"
ausgesprochen gut.
Selbst heute - sofern gepflegt - finde ich sie schön, modern und sie
paßten sich in ihre Umgebung ein. Wenn ich da an die heutigen Beton-/
Stahl-/ Glaspaläste denke ... die müssen schon aus praktischen Gründen
in spätestens 30 Jahren wieder abgerissen werden :(
M.E. harmoniert Plattenbau nicht allzusehr mit Altbausubstanz.
Es gibt Ästheten und "Ästeten", die Gegensätze schöner als alles andere
finden.

Wo ich in Halle Zentrum war, je grob zu einem Viertel:
Altbau, genutzt; Altbau, ngenutzt verfallend; Fläche nach Abriß; Plattenbau.

Und Hochstraßen harmonieren für meine Begriffe auch nicht recht mit
Altstadt oder Stadtkern. Die Wiesbadener haben ihre am Michelsberg
wieder entsorgt.
Peter Veith
2020-12-24 14:21:29 UTC
Permalink
Post by Ulf Kutzner
Post by Peter Veith
Post by Ulf Kutzner
In der BRep beim unzerstörten Palast der Republik.
Aber, da war doch das im Westen völlig unbekannte Asbest!
Davon las man. Westgebäude waren irgendwie stabiler, die standen
auch nach der Asbestsanierung noch.
ACK, im Westen ist selbst der Asbest besser.
Post by Ulf Kutzner
Post by Peter Veith
Nach meiner Wahrnehmung war der Wohnungsneubau in HaNeu
Da war ich zur spätzeit Eurer Republik.
Ich war in den 1980er, aber auch noch heute hin und wieder dort.
Post by Ulf Kutzner
Post by Peter Veith
fast fertig
Zwischen Erschließungsstraße und bereits bezogenem Neubau noch
reichlich Matsch...
ACK, die Wohnungen hatten absolute Priorität, die weitere Infrastruktur
nicht.
Post by Ulf Kutzner
Es gibt Ästheten und "Ästeten", die Gegensätze schöner als alles andere
finden.
Mag sein, ich mag den "Bauhaus-Stil".
Post by Ulf Kutzner
Altbau, genutzt; Altbau, ngenutzt verfallend; Fläche nach Abriß; Plattenbau.
Ja
Post by Ulf Kutzner
Und Hochstraßen harmonieren für meine Begriffe auch nicht recht mit
Altstadt oder Stadtkern.
Geschmackssache. Ich finde die Hallesche Hochstraße genial, zumal ich
sie regelmäßig zum Durchfahren nutze.
Post by Ulf Kutzner
Die Wiesbadener haben ihre am Michelsberg
wieder entsorgt.
"Würden Sie, nebenbei gesagt, wenn Ihr Nachbar seine Wohnung tapeziert,
sich verpflichtet fühlen, Ihre Wohnung ebenfalls neu zu tapezieren?"
Kurt Hager 1987 ;)

Veith
--
Dem Frieden verpflichtet:
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Michael Bode
2020-12-24 12:50:43 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Ulf Kutzner
Post by Peter Veith
wenn mir jemand etwas über DDR - "Bausünden" erzählt, verweise ich nur
auf die Kölner Domplatte. Hätte die DDR sich so etwas geleistet, hätten
wir es noch heute täglich in der BILD. Durch die BRD-Bausünden sind
deren Innenstätte weitgehend auswechselbar.
Ich fand Halle und Leipzig zur Spätzeit Eurer Republik
schon heftig. Unterschied: ...
... der Unterschied bestand darin, daß an den Stadtgrenzen Neubaugebiete
hingeklotzt^^^priorisiert und die Innenstädte insofern "vernachlässigt"
wurden. In den Innenstädten gab es insoweit nur "Lückenbebauung" und die
Altbausubstanz blieb so wie sie war und verfiel.
Das hatte dann 1990 den Vorteil, daß mit frischen Geld diese saniert
werden konnten :)
Post by Ulf Kutzner
... Promonente Kirchen wurden
bei Euch gerne dem Erdboden gleichgemacht, auch wenn
es insgesamt nur eine Handvoll gewesen sein mag.
Sofern eine Sanierung richtig Geld gekostet und sie einsturzgefährdet
war ... insofern kaum Unterschied zur sonstigen Altbausubstanz.
Das war dann wohl der Unterschied zu Wohnhäusern? Da wurde gar nichts
gemacht, auch wenn sie einsturzgefährdet waren. Mir hat Dresden 90 gut
gefallen. Der Bruder meines Kommilitonen, den wir damals besuchten, gab
uns den guten Rat, gegenüber seiner Wohnung auf der anderen Straßenseite
zu parken. Hab ich verstanden als ich gesehen habe, wie die Fensterbänke
mit Stricken gegen abfallen 'gesichert' waren.

Aussgage zum Zustand der Gebäude: "Wir hatten ja nichts." "Nicht mal nen
Eimer Wasser und nen Lappen?"
Lars Gebauer
2020-12-24 10:38:24 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Ebert
Ich finde Köln auch "drinnen" nicht so prall, angefangen bei
der Fußgängerzone ab der Domplatte. Broder hatte vor Jahren
mal einen herrlichen Rant; der scheint nicht mehr online zu sein.
Das hat natürlich Gründe, die Innenstadt ist im Krieg komplett zerbombt
worden, und in den 50ern hat man dann eben wild drauflos gebaut, ohne viel
Sinn und Verstand.
Auch da dürfte es daran gelegen haben, daß dringend Wohnraum geschaffen
werden mußte.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Ulf Kutzner
2020-12-24 11:56:36 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Ebert
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Ebert
Währenddessen Du - ich wusste gar nicht, dass ihr die
Plattenbauten der DDR kopiert habt ...
Ich wusste es schon. Das war nur ein Nachklapp auf Herrn Kynast.
Post by Frank Hucklenbroich
Ach, solltest Du mal nach Köln kommen, schau Dir mal Chorweiler oder den
"Kölnberg" an. Unfassbar häßliche Trabantenstädte, die zum Glück weit
Ich finde Köln auch "drinnen" nicht so prall, angefangen bei
der Fußgängerzone ab der Domplatte. Broder hatte vor Jahren
mal einen herrlichen Rant; der scheint nicht mehr online zu sein.
Das hat natürlich Gründe, die Innenstadt ist im Krieg komplett zerbombt
worden, und in den 50ern hat man dann eben wild drauflos gebaut, ohne viel
Sinn und Verstand.
In Ost und West wurde aber auch viel (wieder) bewohnbarer
oder wieder herstellbarer Wohnraum für Neubauten abgeräumt.
Martin Ebert
2020-12-23 05:20:42 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Du wirst es nie kapieren.
Hach ja ...
Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
Woran arbeiten wir (im Sinne von: Deutschland) seit dem
Frühjahr so hart? Du kommst nicht drauf: Das möglichst
niemand stirbt.

Mt
Sebastian Wolf
2020-12-23 09:12:31 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Du wirst es nie kapieren.
Hach ja ...
Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren Artikel
| erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine nennenwerte
| Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das, obwohl hier die
| Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche über 300 ist.
Woran arbeiten wir (im Sinne von: Deutschland) seit dem
Frühjahr so hart? Du kommst nicht drauf: Das möglichst
niemand stirbt.
Mt
Gibt für Künast kein Corona. Keine Scharen von Tote. Alle Massnahme
deshalb überflüssig. Reine Schikane.
Einfach nur ein Volldepp. Kapiert einfache Zusammenhänge nicht. Wie
Gebauer und Pröppel. Kann ja nicht sein weil nicht sein darf. Kann man
Mitleid haben mit diese Volltrottel
Lars Gebauer
2020-12-23 10:46:32 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Woran arbeiten wir (im Sinne von: Deutschland) seit dem
Frühjahr so hart? Du kommst nicht drauf: Das möglichst
niemand stirbt.
Erzähle nicht vom Pferd. Es ging/geht immer nur darum, das medizinische
Versorgungssystem nicht zu überlasten.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Martin Ebert
2020-12-23 17:08:21 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Woran arbeiten wir (im Sinne von: Deutschland) seit dem Frühjahr so
hart? Du kommst nicht drauf: Das möglichst niemand stirbt.
Erzähle nicht vom Pferd. Es ging/geht immer nur darum, das
medizinische Versorgungssystem nicht zu überlasten.
Was treiben die nochmal in den Intensivstationen?

Mt
Siegfrid Breuer
2020-12-23 19:35:00 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Was treiben die nochmal in den Intensivstationen?
Na, die machen geile Fotosessions und vergessen,
den Bettnachbarn einzuweihen:

<Loading Image...
--
Post by Martin Ebert
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
Dietz Proepper
2020-12-23 11:55:35 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolfgang Kynast
Du wirst es nie kapieren.
Hach ja ...
Post by Wolfgang Kynast
| Selbst die hiesige Lokalzeitung hat gestern in einem größeren
| Artikel erstaunt festgestellt, dass wir hierzustadt keine
| nennenwerte Übersterblichkeit haben (Stand 15.12.). Und das,
| obwohl hier die Inzidenz seit Wochen über 200, seit einer Woche
| über 300 ist.
Woran arbeiten wir (im Sinne von: Deutschland) seit dem
Frühjahr so hart? Du kommst nicht drauf: Das möglichst
niemand stirbt.
In einem Arbeitszeugnis stände jetzt vermutlich etwas von "redlichem
Bemühen" oder so.
Lars Gebauer
2020-12-23 12:17:52 UTC
Permalink
Post by Dietz Proepper
Post by Martin Ebert
Woran arbeiten wir (im Sinne von: Deutschland) seit dem
Frühjahr so hart? Du kommst nicht drauf: Das möglichst
niemand stirbt.
In einem Arbeitszeugnis stände jetzt vermutlich etwas von "redlichem
Bemühen" oder so.
Vermutlich, ja.

Interessant auch, daß das Schweden-Bashing so langsam abzuebben scheint.

Wie grölte Maulheld Söder? Bayern werde den "bayerischen Weg" gehen,
nicht den schwedischen. Toller bayerischer Weg! In Schweden haben "die
Älteren den Preis gezahlt". Wer zahlt ihn denn in Bayern?

Die Flachpfeife Lauterbach ist auch stiller geworden.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Peter Veith
2020-12-23 15:11:39 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Dietz Proepper
Post by Martin Ebert
Woran arbeiten wir (im Sinne von: Deutschland) seit dem
Frühjahr so hart? Du kommst nicht drauf: Das möglichst
niemand stirbt.
In einem Arbeitszeugnis stände jetzt vermutlich etwas von "redlichem
Bemühen" oder so.
Vermutlich, ja.
Vor allem bei dieser Erfolgslosigkeit:

Es werden auch 2020 rd. 900.000 Menschen in der BRD sterben ... wie
jedes Jahr.

Veith
--
Inzwischen sind mehr Menschen an Corona verblödet, als gestorben.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Martin Ebert
2020-12-23 17:08:59 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Interessant auch, daß das Schweden-Bashing so langsam abzuebben scheint.
Das liegt wohl daran, dass es keinen "schwedischen Weg"
mehr gibt.

Mt
Lars Gebauer
2020-12-23 17:21:49 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Lars Gebauer
Interessant auch, daß das Schweden-Bashing so langsam abzuebben scheint.
Das liegt wohl daran, dass es keinen "schwedischen Weg"
mehr gibt.
Yo. Wir (tinw) sind ja auch so weit, wie die Schweden.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Andreas Bockelmann
2020-12-22 09:20:06 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
* die meisten Toten
*Bayern*: 5802; Deutschland: 27 006
*Sachsen*: 51 Tote/100 000 Einwohner,
Deutschland: 21,1 Tote/100k
*Sachsen*: täglich +4,4 %, Verdoppelungszeit 17 Tage
Deutschland: +2,1 %/Tag, Verdoppelungszeit 33 Tage
Der Anstieg der Todeszahlen ist weiterhin exponentiell
https://pbs.twimg.com/media/Ep02Iy9XYAMcEuO?format=png&name=900x900
Bei den Fallzahlen führen weiterhin mit großem Abstand Sachsen und
Thüringen. Aber der schnellste Aufsteiger ist
*Brandenburg*, in einer Woche von Platz 9 auf Platz 4 bei der
7-Tage-Inzidenz
Aus dem kleinen verschlafenen Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
<https://www.waz.de/staedte/hattingen/hattingen-zwei-weitere-todesfaelle-im-altenheim-st-josef-id231184288.html>

Kurzform: 69 Bewohner und 45 Mitarbeiter infiziert, bisher 6 Tote

Kam gestern im West3 TV
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Frank Hucklenbroich
2020-12-22 10:14:42 UTC
Permalink
Post by Andreas Bockelmann
Post by Martin Τrautmann
* die meisten Toten
*Bayern*: 5802; Deutschland: 27 006
*Sachsen*: 51 Tote/100 000 Einwohner,
Deutschland: 21,1 Tote/100k
*Sachsen*: täglich +4,4 %, Verdoppelungszeit 17 Tage
Deutschland: +2,1 %/Tag, Verdoppelungszeit 33 Tage
Der Anstieg der Todeszahlen ist weiterhin exponentiell
https://pbs.twimg.com/media/Ep02Iy9XYAMcEuO?format=png&name=900x900
Bei den Fallzahlen führen weiterhin mit großem Abstand Sachsen und
Thüringen. Aber der schnellste Aufsteiger ist
*Brandenburg*, in einer Woche von Platz 9 auf Platz 4 bei der
7-Tage-Inzidenz
Aus dem kleinen verschlafenen Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
<https://www.waz.de/staedte/hattingen/hattingen-zwei-weitere-todesfaelle-im-altenheim-st-josef-id231184288.html>
Hattingen, die haben ein schönes Eisenbahnmuseum da, und lassen im Sommer
an bestimmtenn Tagen immer mal wieder Dampfloks fahren. Ich bin da vor ein
paar Jahren mal im Führerstand mitgefahren.
Post by Andreas Bockelmann
Kurzform: 69 Bewohner und 45 Mitarbeiter infiziert, bisher 6 Tote
Kam gestern im West3 TV
Übel.

Grüße,

Frank
Martin Τrautmann
2020-12-22 10:17:14 UTC
Permalink
Post by Andreas Bockelmann
Aus dem kleinen verschlafenen Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
<https://www.waz.de/staedte/hattingen/hattingen-zwei-weitere-todesfaelle-im-altenheim-st-josef-id231184288.html>
Kurzform: 69 Bewohner und 45 Mitarbeiter infiziert, bisher 6 Tote
Also wird jede zehnte Pflegestelle dort vorzeitig frei.

Bei den ca 80 Bewohnern im Heim meiner Schwiegermutter gab es mit
Infektion jedes zweiten Bewohners zum Glück nur eine Tote,
Schwiergermama hat die Infektion wohl gut überstanden.
Martin Ebert
2020-12-23 05:19:00 UTC
Permalink
Post by Martin Τrautmann
Bei den Fallzahlen führen weiterhin mit großem Abstand Sachsen und
Thüringen. Aber der schnellste Aufsteiger ist
*Brandenburg*, in einer Woche von Platz 9 auf Platz 4 bei der
7-Tage-Inzidenz
LSA arbeitet hart ...

Mt
Ulf Kutzner
2020-12-23 07:58:52 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Martin Τrautmann
Bei den Fallzahlen führen weiterhin mit großem Abstand Sachsen und
Thüringen. Aber der schnellste Aufsteiger ist
*Brandenburg*, in einer Woche von Platz 9 auf Platz 4 bei der
7-Tage-Inzidenz
LSA arbeitet hart ...
Es ging ja um den Aufstieg in der Inzidenzliste...
Sebastian Wolf
2020-12-23 09:07:42 UTC
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Post by Ulf Kutzner
Post by Martin Ebert
Post by Martin Τrautmann
Bei den Fallzahlen führen weiterhin mit großem Abstand Sachsen und
Thüringen. Aber der schnellste Aufsteiger ist
*Brandenburg*, in einer Woche von Platz 9 auf Platz 4 bei der
7-Tage-Inzidenz
LSA arbeitet hart ...
Es ging ja um den Aufstieg in der Inzidenzliste...
Du kapierst also selbst einfachste Bemerkungen nicht?!
Siegfrid Breuer
2020-12-23 18:43:00 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Martin Τrautmann
Bei den Fallzahlen führen weiterhin mit großem Abstand Sachsen und
Thüringen. Aber der schnellste Aufsteiger ist
*Brandenburg*, in einer Woche von Platz 9 auf Platz 4 bei der
7-Tage-Inzidenz
LSA arbeitet hart ...
Auch woanders mueht man sich ab:

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Man setzt da auf Erfolge in der Vergangenheit:

<https://sun9-28.userapi.com/impg/BfpgizduBWFaisP9dE7ZIjRz_7XC6ki92DVk6g/RLlKh2ib4-I.jpg?size=692x1080&quality=96&sign=4cabb852f9f60ce1a23bd6eeef7d012c&type=album>
--
Post by Martin Ebert
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken:

Siegfrid Breuer
2020-12-26 01:20:00 UTC
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Hier mal die traurige Ralitaet:

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Post by Martin Ebert
Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
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[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$***@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: http://youtu.be/W2l2kNQhtlQ
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