Discussion:
Juhu, Juhu, wir haben die FDP aus dem Bundestag geworfen!
(zu alt für eine Antwort)
John Kennerson
2015-01-28 22:11:42 UTC
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Ist die eGK einmal durch den Leser gezogen, darf zur Quartals-Flatrate
der Patient dann seinen Hausarzt beliebig oft konsultieren, wg.
Erkältungen, Schmerzen hier und da, oder z. B. um von diesem 3 x die
Woche chronische Wunden aufwändig versorgen zu lassen. All inclusive!
Na klar.
Der Facharzt bietet übrigens auch eine Flatrate für seine
Facharztmedizin. Auch da kommen die Leute exakt so oft wieder, wie sie
wollen. Bei bleibenden Beschwerden, oder neuen Beschwerden, oder weil
sie noch was fragen wollten oder weil sie grad Zeit hatten. All
inclusive. Same procedure over here.
Ach ja? Wie oft genau passen denn 70 Tage Wartezeit in ein Quartal?
http://www.welt.de/wirtschaft/article121260146/So-lange-warten-Kassenpatienten-auf-den-Arzttermin.html
| Am größten war die Diskrepanz beim Kardiologen. Der gesetzlich
| Versicherte musste 70 Tage warten, der Privatversicherte 19 Tage.
Was erkennt man daran, daß selbst Privatpatienten 19 Tage auf einen
Termin beim Kardiologen warten müssen? (Beim Radiologen nur 6 in
derselben Befragung, bei allen anderen Ärzten noch wenoiger).
Daß Kardiologie, wirklich und ehrlich und ernsthaft, Mangelware ist im
Land. Und das wird nicht besser durch Aufstampfen mit dem Fuß oder dem
Verordnen von "In 4 Wochen muss dass!". Solange warten schon die
Privatversicherten.
Zunächst einmal erkennt man daran, daß deine Aussage

| Auch da kommen die Leute exakt so oft wieder, wie sie wollen.

nicht der Realität entspricht, oder sich zumindest nicht auf einzelne
Quartale beziehen kann.

Dann erkennt man daran, daß die Wiedereinbestellpraxis zu den mehr oder
weniger sinnvollen Kontrolluntersuchungen lückenlos, und sofern kein
Spielraum für Notfälle belassen wird, wohl zu lückenlos funktioniert.

Und schließlich mag man darin erkennen, daß sich die Kardiologen
angesichts des Umstandes, daß ein potentieller Patient anscheinend
problemlos 10 Wochen auf seine Behandlung warten kann, vielleicht doch
zu wichtig nehmen. Insbesondere gilt dies im Vergleich mit den on-demand
tätigen Hausärzten. ;-)
Marc Stibane
2015-01-28 22:11:47 UTC
Permalink
Ich kenne das System der Krankenversicherung in Österreich nicht,
deswegen frage ich nach.
Hier kann sich keiner raus-schummeln wie in D. Es gibt keine
Privatversicherung. Selbständige sind zwangsweise in der SVA, und zahlen
da volle Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge.
--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?
Martin Gerdes
2015-01-29 21:00:05 UTC
Permalink
Post by Marc Stibane
Ich kenne das System der Krankenversicherung in Österreich nicht,
deswegen frage ich nach.
Hier kann sich keiner raus-schummeln wie in D.
Das erfreut das Herz jedes gerecht Denkenden.
Systematisch noch besser ist das übrigens im Vereinigten Königreich
gelöst: Da wird das staatliche Gesundheitssystem über Steuern
finanziert, somit braucht man den Begriff "Versicherung" nicht
überstrapazieren, wie man es in den deutschsprachligen Ländern tut.
Post by Marc Stibane
Es gibt keine Privatversicherung. Selbständige sind zwangsweise
in der SVA und zahlen da volle Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge.
Was auch immer das heißt. Stefan hat von 3,82% plus 3,83% gleich 7,65%
des Bruttoeinkommens geschrieben. Das ist etwa die Hälfte dessen, was in
Deutschland fällig wäre.

Immerhin gibt es auch in Österreich Elemente der Selbstbeteiligung, über
die man prinzipiell ja geteilter Meinung sein kann.

Mich interessiert das Thema, möchte Euch österreichischen
Krankenversichertenmitglieder aber nicht jedes Detail einzeln aus der
Nase ziehen. Wo kann ich die ganze Chose an einer Stelle nachlesen?

(Den Artikel in der Unaussprechlichen kenne ich, der läßt noch etliche
Fragen offen.)
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-01-30 07:19:08 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Es gibt [in Österreich] keine Privatversicherung. Selbständige sind
zwangsweise in der SVA und zahlen da volle Kranken- und
Rentenversicherungsbeiträge.
Was auch immer das heißt. Stefan hat von 3,82% plus 3,83% gleich 7,65%
des Bruttoeinkommens geschrieben. Das ist etwa die Hälfte dessen, was in
Deutschland fällig wäre.
Das gilt allerdings für (die meisten) Angestellten, nicht für Selbständige,
und es umfasst nur die Kranken- nicht die Pensionsversicherung. Für
Selbständige, die ja keinen Arbeitnehmer haben, liegt der KV-Beitrag
momentan auch bei 7,65%, aber halt alles selbst abzuführen.
Post by Martin Gerdes
Immerhin gibt es auch in Österreich Elemente der Selbstbeteiligung, über
die man prinzipiell ja geteilter Meinung sein kann.
Aktuell nur für Selbständige.
Post by Martin Gerdes
Mich interessiert das Thema, möchte Euch österreichischen
Krankenversichertenmitglieder aber nicht jedes Detail einzeln aus der
Nase ziehen. Wo kann ich die ganze Chose an einer Stelle nachlesen?
Generell ist <http://www.sozialversicherung.at/> eine ganz gute
Anlaufstelle, dort finden sich auch Tabellen mit allen Beitragssätzen:
<http://www.sozialversicherung.at/portal27/portal/esvportal/content/contentWindow?action=2&viewmode=content&contentid=10007.683724>.

Für den Selbstbehalt ist dann vermutlich eher die Seite der betreffenden
Anstalt relevant, <http://esv-sva.sozvers.at>.
Post by Martin Gerdes
(Den Artikel in der Unaussprechlichen kenne ich, der läßt noch etliche
Fragen offen.)
Welche zum Beispiel? Eventuell lässt sich da ja etwas ergänzen. Für einen
groben Überblick ist die Seite aber gar nicht so schlecht.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - nicht einer wirbt übernatürlicher geschweige denn unwirklicher.
(Sloganizer)
Dr. Joachim Neudert
2015-01-30 07:34:44 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Marc Stibane
Es gibt keine Privatversicherung. Selbständige sind zwangsweise
in der SVA und zahlen da volle Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge.
Was auch immer das heißt. Stefan hat von 3,82% plus 3,83% gleich 7,65%
des Bruttoeinkommens geschrieben. Das ist etwa die Hälfte dessen, was in
Deutschland fällig wäre.
Immerhin gibt es auch in Österreich Elemente der Selbstbeteiligung, über
die man prinzipiell ja geteilter Meinung sein kann.
Mich interessiert das Thema, möchte Euch österreichischen
Krankenversichertenmitglieder aber nicht jedes Detail einzeln aus der
Nase ziehen. Wo kann ich die ganze Chose an einer Stelle nachlesen?
(Den Artikel in der Unaussprechlichen kenne ich, der läßt noch etliche
Fragen offen.)
Zumindest Ärzte lieben die Arbeit in Österreich. Ein Kollege Kardiologe
aus München hat eine Zweitpraxis in Salzburg, dort wird er von allen
Patienten adäquat für seine erbrachten Leistungen wie z.B. Herzecho
entlohnt. Also nicht in Flatrate-Pauschalen versenkt wie bei uns,
sondern 1 Leistung = 1 Bezahlung.

Der fährt dreimal die Woche die 160 km nach Salzburg, und hat seine
Kassenpraxis hier natürlich reduziert. Wenn man dem sagt: "In 4 Wochen
muss das!" gibt er sie ganz auf, was die existierende
Wartelistenproblematik hier natürlich tendentiell nur verschlechtern kann.
Volker Borchert
2015-02-01 09:29:38 UTC
Permalink
Meine Zahnärztin ist Wahlarzt. Ihre Preise sind zwar etwas höher als ein
Kassenarzt, aber sie kann mir eben auch besseres Material (z.B.
UV-gehärteter Kunststoff statt Amalgam) anbieten wo ein Kassenarzt immer
nur die billigste Variante nimmt.
Ich wäre froh, wenn mein Zahnarzt noch Amalgam anböte.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Jochen Schmid
2015-02-01 14:30:23 UTC
Permalink
Post by Volker Borchert
Ich wäre froh, wenn mein Zahnarzt noch Amalgam anböte.
Huch, warum?
--
Regards,
Jochen
Rupert Haselbeck
2015-02-01 15:50:13 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Volker Borchert
Ich wäre froh, wenn mein Zahnarzt noch Amalgam anböte.
Huch, warum?
Weil es deutlich bessere Eigenschaften hat als das Kunststoffzeug, welches
weniger belastbar ist und von dem überhaupt nicht bekannt ist, ob und ggfls.
welche unbeabsichtigten Wirkungen es hat. Immerhin besteht das Material aus
einem Mix an vielerlei Stoffen. Eine längere Haltbarkeit weist Amalgam
überdies auf. Dies und der Umstand, dass man für Kunststofffüllungen mehr
Bares von Kasse/Kunde bekommt, mag möglicherweise ein Grund für Zahnärzte
sein, zu Kunststoff zu raten...

MfG
Rupert
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-02-01 17:14:25 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Post by Rupert Haselbeck
Post by Jochen Schmid
Post by Volker Borchert
Ich wäre froh, wenn mein Zahnarzt noch Amalgam anböte.
Huch, warum?
Weil es deutlich bessere Eigenschaften hat als das Kunststoffzeug,
Ich zumindest habe Keramikfüllungen und definitiv kein Kunststoffzeugs...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-02-01 11:10:51 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Zumindest Ärzte lieben die Arbeit in Österreich. Ein Kollege Kardiologe
aus München hat eine Zweitpraxis in Salzburg, dort wird er von allen
Patienten adäquat für seine erbrachten Leistungen wie z.B. Herzecho
entlohnt. Also nicht in Flatrate-Pauschalen versenkt wie bei uns,
sondern 1 Leistung = 1 Bezahlung.
Du schreibst also, daß österreichische Versicherte ihre Behandlung
selbst bezahlen müssen?
Des Kollegen Patienten konsultieren ihn vermutlich nicht als Kassenarzt.
Wie das halt so ist.

Servus,
Stefan
--
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Für kleine Genießer: Stefan, die Lust zu lieben!
(Sloganizer)
Marc Stibane
2015-02-01 15:18:43 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Des Kollegen Patienten konsultieren ihn vermutlich nicht als Kassenarzt.
Der hat bestimmt keine Ösi-Kassenzulassung, sondern ist "hier" Wahlarzt.
Und wird so (indirekt) doch zum großen Teil von den Kassen bezahlt.
--
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Jochen Schmid
2015-02-01 14:31:28 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Des Kollegen Patienten konsultieren ihn vermutlich nicht als Kassenarzt.
Wie das halt so ist.
Das war aber doch bestimmt keine gezielte Auslassung. ;-)
--
Regards,
Jochen
Jochen Schmid
2015-02-01 14:30:01 UTC
Permalink
Das ist korrekt. Jedenfalls wenn $Patient nicht zum Kassenarzt geht (da
zahlt wie in D die Kasse direkt an den Arzt), sondern zum Wahlarzt.
Ach so, das meinst Du (meinte er).
Im Gegensatz zu D kann in A jeder Kassenpatient auch zum Wahlarzt gehen,
dessen Rechnung selber bezahlen,
Bis hierher geht das auch in Deutschland.
und bekommt von seiner Kasse die Kosten erstattet die sie auch an
einen Kassenarzt gezahlt hätte, abzüglich ein paar wenige Prozent.
Ab hier nicht mehr. Danke für die Erklärung.
--
Regards,
Jochen
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-02-01 17:19:47 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Meine Zahnärztin ist Wahlarzt. Ihre Preise sind zwar etwas höher als ein
Kassenarzt, aber sie kann mir eben auch besseres Material (z.B.
UV-gehärteter
.... blaulicht-gehärteten ...
Kunststoff statt Amalgam) anbieten, wo ein Kassenarzt immer
nur die billigste Variante nimmt.
Das wird in Deutschland regelmäßig per Zuzahlung geregelt. Ich halte das
für einen ziemlichen Mist, weil es unproduktive Verhandlungen mit den
Patienten erfordert.
Falls man keine private Zusatzversicherung hat! Ich bin Kassenpatient
mit privater Zusatzversicherung – und ich habe nicht das Gefühl, dass
Privatpatienten mir vorgezogen werden...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Volker Borchert
2015-02-02 00:13:18 UTC
Permalink
Meine Zahnärztin ist Wahlarzt. Ihre Preise sind zwar etwas höher als ein
Kassenarzt, aber sie kann mir eben auch besseres Material (z.B.
UV-gehärteter
.... blaulicht-gehärteten ...
AFAIK UV und der sichtbare Blauanteil dient zum Zielen.
Kunststoff statt Amalgam) anbieten, wo ein Kassenarzt immer
nur die billigste Variante nimmt.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-02-02 17:45:35 UTC
Permalink
Ein Kollege Kardiologe aus München hat eine Zweitpraxis in
Salzburg, dort wird er von allen Patienten adäquat für seine
erbrachten Leistungen wie z.B. Herzecho entlohnt. Also nicht
in Flatrate-Pauschalen versenkt wie bei uns, sondern 1
Leistung = 1 Bezahlung.
Du schreibst also, daß österreichische Versicherte ihre Behandlung
selbst bezahlen müssen?
Nein, er schreibt aber, daß im Gesundheitswesen in Österreich nach
wie vor das Prinzip Einzelleistungsvergütung gilt und nicht wie in
Deutschland das Prinzip Flatrate.
Ob Joachim das aussagen wollte weiss ich nicht, aber zu 100% ist das
mit der Einzelvergütung auch nicht korrekt: Die erste Ordination für
einen Patienten (bei den Selbständigen pro Monat, bei anderen weiss
ich das nicht auswendig, kann aber auch pro Quartal sein) ist
deutlich (ca. 50%) mehr wert, als die folgenden Ordinationen im
gleichen Betrachtungszeitraum.

Servus,
Stefan
--
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2015 Jahre Fortschritt: Wie konnte man das ohne Stefan wohl ueberleben.
(Sloganizer)
Jochen Schmid
2015-01-31 22:30:18 UTC
Permalink
Post by Marc Stibane
Hier kann sich keiner raus-schummeln wie in D. Es gibt keine
Privatversicherung. Selbständige sind zwangsweise in der SVA, und zahlen
da volle Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge.
Wunderbar. Genau das, was ich mir hierzulande auch wünschen würde. Es
ist ja nicht nur so, daß zur Nutzung von PKV bei Arbeitnehmern ein gewisses
Mindesteinkommen notwendig ist. Sobald eine Krankheit das Risiko
erhöht, werden horrende Zuschläge verlangt. Im Ergebnis bleiben nur
Arme und Kranke in der GKV, was sicherlich auch ein Grund für die
hohen Beiträge ist.
--
Regards,
Jochen
Martin Gerdes
2015-02-01 15:00:36 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Marc Stibane
Hier kann sich keiner raus-schummeln wie in D. Es gibt keine
Privatversicherung. Selbständige sind zwangsweise in der SVA
und zahlen da volle Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge.
Wunderbar. Genau das, was ich mir hierzulande auch wünschen würde.
Ehrlichkeit in der Sozialgesetzgebung? Richtige Etikettierung der
Kranken"versicherungs"beiträge als Steuer (die leistungsunabhängig
allein abhängig vom Einkommen des "Versicherten" erhoben werden?
Post by Jochen Schmid
Es ist ja nicht nur so, daß zur Nutzung von PKV bei Arbeitnehmern
ein gewisses Mindesteinkommen notwendig ist. Sobald eine Krankheit
das Risiko erhöht, werden horrende Zuschläge verlangt.
Just das nennt sich "Versicherungsprinzip".
Post by Jochen Schmid
Im Ergebnis bleiben nur Arme und Kranke in der GKV,
Eher nicht. Von der deutschen Bevölkerung sind etwa 90% in der GKV, 10%
in der PKV, davon etwa die Hälfte Beamte, die keine echte Alternative
der Krankenversicherung haben. Bleibt ein Verhältnis von 5 : 90, das
können schon von der Anschauung her nicht nur "Arme und Kranke" sein.
Post by Jochen Schmid
was sicherlich auch ein Grund für die hohen Beiträge ist.
Die Beiträge der GKV sind lohnabhängig, PKV-Beiträge nicht. Bei
entsprechend niedrigem Gehalt sind GKV-Beiträge keineswegs hoch. Sie
sind dann aber nicht kostendeckend, weswegen der entsprechende
"Versicherte" von anderen "Versicherten" mit höherem Einkommen
subventioniert werden muß. Deren "Beiträge" sind dann natürlich hoch,
was daran liegt, daß sie nicht nur die eigenen Krankheitskosten, sondern
auch für die weitere Personen reichen müssen.
Jörg Tewes
2015-02-01 17:38:32 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Post by Jochen Schmid
Post by Marc Stibane
Hier kann sich keiner raus-schummeln wie in D. Es gibt keine
Privatversicherung. Selbständige sind zwangsweise in der SVA
und zahlen da volle Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge.
Wunderbar. Genau das, was ich mir hierzulande auch wünschen würde.
Ehrlichkeit in der Sozialgesetzgebung? Richtige Etikettierung der
Kranken"versicherungs"beiträge als Steuer (die leistungsunabhängig
allein abhängig vom Einkommen des "Versicherten" erhoben werden?
Du meinst es wäre besser es würden nur die bezahlen die schwerkrank sind
und nicht mehr arbeiten können? Denn nur diese verursachen Kosten.

Übrigens wäre dann die Arbeitslosenvericherung auch eine Steuer, weil
nicht wenige diese nie in Anspruch nehmen.
Post by Martin Gerdes
Post by Jochen Schmid
Im Ergebnis bleiben nur Arme und Kranke in der GKV,
Eher nicht. Von der deutschen Bevölkerung sind etwa 90% in der GKV, 10%
in der PKV, davon etwa die Hälfte Beamte, die keine echte Alternative
der Krankenversicherung haben. Bleibt ein Verhältnis von 5 : 90, das
können schon von der Anschauung her nicht nur "Arme und Kranke" sein.
Eben darum fällt auch die Krankenversicherung unter
Sozialversicherungsbeiträge. Mein Schwager ist auch in der GKV obwohl er
einkommenstechnisch in die PKV könnte.


Bye Jörg
--
"Cannot run out of time. There is infinite time ... You are finite.
Zathras is finite ... This ... is wrong tool."
(Zathras in "War without End")
Jochen Schmid
2015-02-02 12:49:44 UTC
Permalink
Post by Martin Gerdes
Ehrlichkeit in der Sozialgesetzgebung? Richtige Etikettierung der
Kranken"versicherungs"beiträge als Steuer (die leistungsunabhängig
allein abhängig vom Einkommen des "Versicherten" erhoben werden?
Nein, genau das, auf was ich mich bezog. Nicht das, was Deine
Phantasie daraus machte.
Post by Martin Gerdes
Post by Jochen Schmid
Es ist ja nicht nur so, daß zur Nutzung von PKV bei Arbeitnehmern
ein gewisses Mindesteinkommen notwendig ist. Sobald eine Krankheit
das Risiko erhöht, werden horrende Zuschläge verlangt.
Just das nennt sich "Versicherungsprinzip".
Lese und lerne:
| Mit Versicherung (veraltet Assekuranz) wird das Grundprinzip der
| kollektiven Risikoübernahme (Versicherungsprinzip oder
| Äquivalenzprinzip) bezeichnet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsprinzip

Die Quelle ist sicher nicht immer vollständig und richtig. Um Dich
über das vorhandene Niveau zu heben, reicht es aber erstmal.
Vielleicht schlägst Du aber dann auch mal "kollektiv" nach.

Wenn ich dann aber bei der PKV für Krankheiten individuell
Risikozuschläge bezahlen soll, hat das mit dem Versicherungsprinzip
nichts zu tun. Aber das weißt Du sicher und willst wen auch immer
warum auch immer provozieren.
--
Regards,
Jochen
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-28 22:59:18 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Ich war allerdings bisher auch noch nicht beim Psychologen oder so
Ich schon! Ich habe ihn mal auf eine Party kennengelernt und erwähnt,
dass ich gerne mal eine schamanistische Trance mal erleben würde, um
meine Krafttiere kennenzulernen – er sagte, dass er das könne und so
habe ich gleich 6 Sitzungen gebucht... 8-)

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Lothar Frings
2015-01-29 08:01:34 UTC
Permalink
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Ich war allerdings bisher auch noch nicht beim Psychologen oder so
Ich schon! Ich habe ihn mal auf eine Party kennengelernt und erwähnt,
dass ich gerne mal eine schamanistische Trance mal erleben würde, um
meine Krafttiere kennenzulernen - er sagte, dass er das könne und so
habe ich gleich 6 Sitzungen gebucht... 8-)
Meine Güte, das hätte ich dir auf der Party
auch gesagt. Yogisches Fliegen als Bonus.
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-29 15:30:16 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Post by Lothar Frings
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Ich war allerdings bisher auch noch nicht beim Psychologen oder so
Ich schon! Ich habe ihn mal auf eine Party kennengelernt und erwähnt,
dass ich gerne mal eine schamanistische Trance mal erleben würde, um
meine Krafttiere kennenzulernen - er sagte, dass er das könne und so
habe ich gleich 6 Sitzungen gebucht... 8-)
Meine Güte, das hätte ich dir auf der Party
auch gesagt. Yogisches Fliegen als Bonus.
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-01-29 19:08:00 UTC
Permalink
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Bernd Ullrich
2015-01-29 19:41:00 UTC
Permalink
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Kraft ist das was hinten rauskommt.

BU
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-29 20:45:10 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Post by Bernd Ullrich
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Kraft ist das was hinten rauskommt.
Hanebüchener Nonsens! Krafttiere dienen zur Kommunikation zwischen den
Welten, nämlich zwischen der inneren und der äußeren – also zwischen
dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Bernd Ullrich
2015-01-29 21:17:57 UTC
Permalink
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Salve allerseits,
Post by Bernd Ullrich
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Kraft ist das was hinten rauskommt.
--------------------------------------------------
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Hanebüchener Nonsens! Krafttiere dienen zur Kommunikation zwischen den
Welten, nämlich zwischen der inneren
Wo die Scheisse herkommt...
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
und der äußeren
Wo die Scheisse abgelegt wird.
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
– also zwischen
dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein...
Im "Bewusstsein" die Scheisse abdrücken...

Aussen ist bei tir das Unterbewusstsein?

Götterdämmerung oder nur Rausch deinerseitz?

BU
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-29 21:26:40 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Post by Bernd Ullrich
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Bernd Ullrich
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Kraft ist das was hinten rauskommt.
--------------------------------------------------
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Hanebüchener Nonsens! Krafttiere dienen zur Kommunikation zwischen den
Welten, nämlich zwischen der inneren
Wo die Scheisse herkommt...
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
und der äußeren
Wo die Scheisse abgelegt wird.
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
– also zwischen
dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein...
Im "Bewusstsein" die Scheisse abdrücken...
Mir ist schon klar, dass Du ein ausgewiesener Experte bist, was Scheiße
angeht! Du musst mich diesbezüglich wirklich nicht mehr überzeugen...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Jörg Tewes
2015-01-29 23:25:33 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Kraft ist das was hinten rauskommt.
Das ist ja Beschiss


Bye Jörg
--
"Well, you could put a bag over his head and do it for Babylon 5."
(Dr. Franklin (to Ivanova), "Acts of Sacrifice")
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-29 20:38:19 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Spirituelle Tierbegleiter sind gewöhnlich immer stubenrein! Wobei einer
ein Stör ist, daher...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-01-29 20:57:17 UTC
Permalink
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Spirituelle Tierbegleiter sind gewöhnlich immer stubenrein! Wobei einer
ein Stör ist, daher...
Ah, Tierbegleiter. Jepp, das machen die hier auch:

http://www.dogs-and-the-city.de/hunde-gassi-service.html
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-29 21:09:14 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Spirituelle Tierbegleiter sind gewöhnlich immer stubenrein! Wobei einer
ein Stör ist, daher...
Ah, Tierbegleiter.
Eigentlich sind es Totems...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-01-29 21:54:49 UTC
Permalink
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Spirituelle Tierbegleiter sind gewöhnlich immer stubenrein! Wobei einer
ein Stör ist, daher...
Ah, Tierbegleiter.
Eigentlich sind es Totems...
Ja was denn nun? Totems, Krafttiere, Tierbegleiter oder doch eher
tierischer Stuss? Schätz mal, was ich tippen würde.
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-30 06:35:00 UTC
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Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Er war aber approbierter Psychotherapeut mit Schwerpunkt Hypnosetherapie
und Neoschamanismus – und ich lernte gleich 3 Krafttiere kennen, statt
wie gewöhnlich nur einer...
Sind die Viecher wenigstens stubenrein?
Spirituelle Tierbegleiter sind gewöhnlich immer stubenrein! Wobei einer
ein Stör ist, daher...
Ah, Tierbegleiter.
Eigentlich sind es Totems...
Ja was denn nun? Totems, Krafttiere, Tierbegleiter oder doch eher
tierischer Stuss?
Eine Möglichkeit durch wissenschaftliche Verfahren eine induzierte
hypnotische Entrückung mit einer stark herabgesetzten Wachheit in Form
besagte Helfer Tranceerlebnissen in den jenseitigen Geistwelten vollziehen
zu können und dank der verstärkten Fokussierung der Aufmerksamkeit auf
bestimmte Aspekte des sensualen Erlebens eine spirituelle Erfahrung,
die als All-Einheit empfunden wird, zu erleben, wodurch sich der
Geist beruhigen und sammeln kann! Funktioniert analog zur
Achtsamkeits- bzw. Einsichtsmeditation, nur eben
fremdinduziert – eine BTW extrem bereichernde Erfahrung...
Post by Michael Bode
Schätz mal, was ich tippen würde.
Dass es wenig Sinn hätte, dich darüber aufzuklären, dass ein
Zeitabschnitt, derweil die Beschränkungen der eigenen gewohnten
Bezugsrahmen und Überzeugungen vorübergehend aufgehoben werden, wodurch
der Betreffende für andere Assoziationsmuster und psychische Funktionsweisen
empfänglich ist, die ihn einer Problemlösung näherbringen, dir ermöglicht
deine eigene individuelle Begrenztheit zu überwinden? Mir ist schon
klar, dass selbst ein tumber Stein mehr davon hätte...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-01-30 07:18:00 UTC
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Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Eine Möglichkeit durch wissenschaftliche Verfahren eine induzierte
hypnotische Entrückung mit einer stark herabgesetzten Wachheit in Form
besagte Helfer Tranceerlebnissen in den jenseitigen Geistwelten vollziehen
zu können und dank der verstärkten Fokussierung der Aufmerksamkeit auf
bestimmte Aspekte des sensualen Erlebens eine spirituelle Erfahrung,
die als All-Einheit empfunden wird, zu erleben, wodurch sich der
Geist beruhigen und sammeln kann! Funktioniert analog zur
Achtsamkeits- bzw. Einsichtsmeditation, nur eben
fremdinduziert – eine BTW extrem bereichernde Erfahrung...
Das ist ein Mittagsschläfchen auch. Nur einfacher zu haben.
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Schätz mal, was ich tippen würde.
Dass es wenig Sinn hätte, dich darüber aufzuklären, dass ein
Zeitabschnitt, derweil die Beschränkungen der eigenen gewohnten
Bezugsrahmen und Überzeugungen vorübergehend aufgehoben werden, wodurch
der Betreffende für andere Assoziationsmuster und psychische Funktionsweisen
empfänglich ist, die ihn einer Problemlösung näherbringen, dir ermöglicht
deine eigene individuelle Begrenztheit zu überwinden? Mir ist schon
klar, dass selbst ein tumber Stein mehr davon hätte...
Und? Problem gelöst? Oder nur nah dran?
Dr. Joachim Neudert
2015-01-30 07:29:59 UTC
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Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Eine Möglichkeit durch wissenschaftliche Verfahren eine induzierte
hypnotische Entrückung mit einer stark herabgesetzten Wachheit in Form
besagte Helfer Tranceerlebnissen in den jenseitigen Geistwelten vollziehen
zu können und dank der verstärkten Fokussierung der Aufmerksamkeit auf
bestimmte Aspekte des sensualen Erlebens eine spirituelle Erfahrung,
die als All-Einheit empfunden wird, zu erleben, wodurch sich der
Geist beruhigen und sammeln kann! Funktioniert analog zur
Achtsamkeits- bzw. Einsichtsmeditation, nur eben
fremdinduziert – eine BTW extrem bereichernde Erfahrung...
Das ist ein Mittagsschläfchen auch. Nur einfacher zu haben.
Abraham Lincoln schrieb: Ich nehme mir jeden Tag 30 Minuten Zeit für
meine Sorgen.

Und in der Zeit mache ich dann ein Nickerchen.

Well done. Weder am Verlauf des Bürgerkriegs noch an seinem persönlichen
Schicksal hätte es andersrum etwas ausgemacht.
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-30 15:08:21 UTC
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Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Eine Möglichkeit durch wissenschaftliche Verfahren eine induzierte
hypnotische Entrückung mit einer stark herabgesetzten Wachheit in Form
besagte Helfer Tranceerlebnissen in den jenseitigen Geistwelten vollziehen
zu können und dank der verstärkten Fokussierung der Aufmerksamkeit auf
bestimmte Aspekte des sensualen Erlebens eine spirituelle Erfahrung,
die als All-Einheit empfunden wird, zu erleben, wodurch sich der
Geist beruhigen und sammeln kann! Funktioniert analog zur
Achtsamkeits- bzw. Einsichtsmeditation, nur eben
fremdinduziert – eine BTW extrem bereichernde Erfahrung...
Das ist ein Mittagsschläfchen auch. Nur einfacher zu haben.
Wer ein Mittagsschläfchen mit einem Tranceerlebnis vergleicht, beweist IMHO
mehr als nur eindeutig, wie sehr er über die Thematik Ahnung hat! Beide
gehen zwar mit schlafähnlichen Bewusstseinszuständen zu tun, aber ein
Tranceerlebnis kommt viel eher dem Wachschlaf gleich, d.h. im letzten
Fall kommt es durch den höchst konzentrierten Bewusstseinszustand zum
geistigen Erwachen, was im ersten Fall definitiv nicht vorkommt...
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Schätz mal, was ich tippen würde.
Dass es wenig Sinn hätte, dich darüber aufzuklären, dass ein
Zeitabschnitt, derweil die Beschränkungen der eigenen gewohnten
Bezugsrahmen und Überzeugungen vorübergehend aufgehoben werden, wodurch
der Betreffende für andere Assoziationsmuster und psychische Funktionsweisen
empfänglich ist, die ihn einer Problemlösung näherbringen, dir ermöglicht
deine eigene individuelle Begrenztheit zu überwinden? Mir ist schon
klar, dass selbst ein tumber Stein mehr davon hätte...
Und? Problem gelöst? Oder nur nah dran?
Da ich über meine Krafttiere äußerst überrascht war und sie als ein Wink
mit dem Zaunpfahl meines Unterbewusstseins verstand, konnte ich so
tatsächlich weit effektivere Problemlösungsstrategien erarbeiten...

M.f.G.
--
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wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-01-30 22:15:19 UTC
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Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Wer ein Mittagsschläfchen mit einem Tranceerlebnis vergleicht, beweist IMHO
mehr als nur eindeutig, wie sehr er über die Thematik Ahnung hat! Beide
gehen zwar mit schlafähnlichen Bewusstseinszuständen zu tun, aber ein
Tranceerlebnis kommt viel eher dem Wachschlaf gleich, d.h. im letzten
Fall kommt es durch den höchst konzentrierten Bewusstseinszustand zum
geistigen Erwachen, was im ersten Fall definitiv nicht vorkommt...
Aber selbstverständlich. Nach dem Mittagsschläfchen kommt das Erwachen.
Und den Wachschlaf haben viele nach dem Mittag ohne das Schläfchen.
Alles völlig unmystisch.
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-31 12:09:38 UTC
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Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Wer ein Mittagsschläfchen mit einem Tranceerlebnis vergleicht, beweist IMHO
mehr als nur eindeutig, wie sehr er über die Thematik Ahnung hat! Beide
gehen zwar mit schlafähnlichen Bewusstseinszuständen zu tun, aber ein
Tranceerlebnis kommt viel eher dem Wachschlaf gleich, d.h. im letzten
Fall kommt es durch den höchst konzentrierten Bewusstseinszustand zum
geistigen Erwachen, was im ersten Fall definitiv nicht vorkommt...
Aber selbstverständlich. Nach dem Mittagsschläfchen kommt das Erwachen.
Und den Wachschlaf haben viele nach dem Mittag ohne das Schläfchen.
Alles völlig unmystisch.
Samadhi ist völlig unmystisch! Aber mit einem Mittagsschläfchen hat es
trotzdem nichts zu tun...

M.f.G.
--
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wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-01-31 14:17:14 UTC
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Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Wer ein Mittagsschläfchen mit einem Tranceerlebnis vergleicht, beweist IMHO
mehr als nur eindeutig, wie sehr er über die Thematik Ahnung hat! Beide
gehen zwar mit schlafähnlichen Bewusstseinszuständen zu tun, aber ein
Tranceerlebnis kommt viel eher dem Wachschlaf gleich, d.h. im letzten
Fall kommt es durch den höchst konzentrierten Bewusstseinszustand zum
geistigen Erwachen, was im ersten Fall definitiv nicht vorkommt...
Aber selbstverständlich. Nach dem Mittagsschläfchen kommt das Erwachen.
Und den Wachschlaf haben viele nach dem Mittag ohne das Schläfchen.
Alles völlig unmystisch.
Samadhi ist völlig unmystisch! Aber mit einem Mittagsschläfchen hat es
trotzdem nichts zu tun...
Ist das dein libanesischer Gemüsehändler?
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-31 17:40:28 UTC
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Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Wer ein Mittagsschläfchen mit einem Tranceerlebnis vergleicht, beweist IMHO
mehr als nur eindeutig, wie sehr er über die Thematik Ahnung hat! Beide
gehen zwar mit schlafähnlichen Bewusstseinszuständen zu tun, aber ein
Tranceerlebnis kommt viel eher dem Wachschlaf gleich, d.h. im letzten
Fall kommt es durch den höchst konzentrierten Bewusstseinszustand zum
geistigen Erwachen, was im ersten Fall definitiv nicht vorkommt...
Aber selbstverständlich. Nach dem Mittagsschläfchen kommt das Erwachen.
Und den Wachschlaf haben viele nach dem Mittag ohne das Schläfchen.
Alles völlig unmystisch.
Samadhi ist völlig unmystisch! Aber mit einem Mittagsschläfchen hat es
trotzdem nichts zu tun...
Ist das dein libanesischer Gemüsehändler?
Eigentlich ein Bewusstseinszustand! Aber für dich unzweifelhaft ein
libanesischer Gemüsehändler – schließlich ist Bewusstsein ja ein Wissen
um unsere Vorstellungen...

M.f.G.
--
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etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-01-31 18:24:41 UTC
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Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Wer ein Mittagsschläfchen mit einem Tranceerlebnis vergleicht, beweist IMHO
mehr als nur eindeutig, wie sehr er über die Thematik Ahnung hat! Beide
gehen zwar mit schlafähnlichen Bewusstseinszuständen zu tun, aber ein
Tranceerlebnis kommt viel eher dem Wachschlaf gleich, d.h. im letzten
Fall kommt es durch den höchst konzentrierten Bewusstseinszustand zum
geistigen Erwachen, was im ersten Fall definitiv nicht vorkommt...
Aber selbstverständlich. Nach dem Mittagsschläfchen kommt das Erwachen.
Und den Wachschlaf haben viele nach dem Mittag ohne das Schläfchen.
Alles völlig unmystisch.
Samadhi ist völlig unmystisch! Aber mit einem Mittagsschläfchen hat es
trotzdem nichts zu tun...
Ist das dein libanesischer Gemüsehändler?
Eigentlich ein Bewusstseinszustand! Aber für dich unzweifelhaft ein
libanesischer Gemüsehändler – schließlich ist Bewusstsein ja ein Wissen
um unsere Vorstellungen...
Ach so. Mal schnell googlen:

-----------------------
Mys­tik, die
Wortart: Substantiv, feminin

Rechtschreibung
Worttrennung:
Mys|tik

Bedeutung
Form der Religiosität, religiöse Anschauung, bei der durch Versenkung,
Hingabe, Askese o. Ä. eine persönliche, erfahrbare Verbindung mit der
Gottheit, mit dem Göttlichen [bis zu einer ekstatischen Vereinigung]
gesucht wird

Beispiel
christliche Mystik

http://www.duden.de/rechtschreibung/Mystik

-----------------------
Samadhi

Samadhi ist Einssein mit Gott. Es ist eine überbewußte Erfahrung. Es ist
Adhyatmic Anubhava.

Samadhi oder Ekstase ist wonnevolle Vereinigung. Der Geist geht im
Ewigen, dem Atman, auf wie Salz in Wasser oder Kampfer in der Flamme. Es
ist ein Zustand reinen Bewußtseins.


http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_samadhi.html
-----------------------

Hat also wie man sieht überhaupt nichts miteinander zu tun. Aber
wahrscheinlich hast du doch den libanesischen Gemüsehändler gemeint.
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-01-31 19:09:21 UTC
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Salve allerseits,
Post by Bernd Ullrich
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Wer ein Mittagsschläfchen mit einem Tranceerlebnis vergleicht, beweist IMHO
mehr als nur eindeutig, wie sehr er über die Thematik Ahnung hat! Beide
gehen zwar mit schlafähnlichen Bewusstseinszuständen zu tun, aber ein
Tranceerlebnis kommt viel eher dem Wachschlaf gleich, d.h. im letzten
Fall kommt es durch den höchst konzentrierten Bewusstseinszustand zum
geistigen Erwachen, was im ersten Fall definitiv nicht vorkommt...
Aber selbstverständlich. Nach dem Mittagsschläfchen kommt das Erwachen.
Und den Wachschlaf haben viele nach dem Mittag ohne das Schläfchen.
Alles völlig unmystisch.
Samadhi ist völlig unmystisch! Aber mit einem Mittagsschläfchen hat es
trotzdem nichts zu tun...
Ist das dein libanesischer Gemüsehändler?
Eigentlich ein Bewusstseinszustand! Aber für dich unzweifelhaft ein
libanesischer Gemüsehändler – schließlich ist Bewusstsein ja ein Wissen
um unsere Vorstellungen...
-----------------------
Mys­tik, die
Wortart: Substantiv, feminin
Rechtschreibung
Mys|tik
Bedeutung
Form der Religiosität, religiöse Anschauung, bei der durch Versenkung,
Hingabe, Askese o. Ä. eine persönliche, erfahrbare Verbindung mit der
Gottheit, mit dem Göttlichen [bis zu einer ekstatischen Vereinigung]
gesucht wird
Beispiel
christliche Mystik
http://www.duden.de/rechtschreibung/Mystik
-----------------------
Samadhi
Samadhi ist Einssein mit Gott. Es ist eine überbewußte Erfahrung. Es ist
Adhyatmic Anubhava.
Samadhi oder Ekstase ist wonnevolle Vereinigung. Der Geist geht im
Ewigen, dem Atman, auf wie Salz in Wasser oder Kampfer in der Flamme. Es
ist ein Zustand reinen Bewußtseins.
http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_samadhi.html
-----------------------
Hat also wie man sieht überhaupt nichts miteinander zu tun.
Yoh! Nur, weil Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus und diverse
Yoga-Schulen einen meditativen nicht-dualistischen Bewusstseinszustand
lehren bzw. anstreben, in dem das diskursive Denken aufhört, der somit
über das Wachen, Träumen und den Tiefschlaf hinausgeht und wo das
Bewusstsein des erlebenden Subjekts eins wird mit dem erfahrenen
Objekt, wodurch man die absolute Wirklichkeit erleben kann, so
hat es tatsächlich nicht zwingend etwas damit zu tun! Wenn 2
das Gleiche tun, ist das eben noch lange nicht dasselbe...

M.f.G.
--
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wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-01-31 19:23:34 UTC
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Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Yoh! Nur, weil Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus und diverse
Yoga-Schulen einen meditativen nicht-dualistischen Bewusstseinszustand
lehren bzw. anstreben, in dem das diskursive Denken aufhört, der somit
über das Wachen, Träumen und den Tiefschlaf hinausgeht und wo das
Bewusstsein des erlebenden Subjekts eins wird mit dem erfahrenen
Objekt, wodurch man die absolute Wirklichkeit erleben kann, so
hat es tatsächlich nicht zwingend etwas damit zu tun! Wenn 2
das Gleiche tun, ist das eben noch lange nicht dasselbe...
Nein aber das Gleiche. Und damit nicht etwas völlig anderes. Reicht, danke.
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-02-01 03:21:39 UTC
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Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Yoh! Nur, weil Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus und diverse
Yoga-Schulen einen meditativen nicht-dualistischen Bewusstseinszustand
lehren bzw. anstreben, in dem das diskursive Denken aufhört, der somit
über das Wachen, Träumen und den Tiefschlaf hinausgeht und wo das
Bewusstsein des erlebenden Subjekts eins wird mit dem erfahrenen
Objekt, wodurch man die absolute Wirklichkeit erleben kann, so
hat es tatsächlich nicht zwingend etwas damit zu tun! Wenn 2
das Gleiche tun, ist das eben noch lange nicht dasselbe...
Nein aber das Gleiche. Und damit nicht etwas völlig anderes.
Nope! Samadhi bzw. die absolute Wirklichkeit kann eben auch infolge
einer induzierten hypnotischen Entrückung erlebt werden! Und zwischen
das wissenschaftliche Verfahren der Hypnose und das, was Hinduismus,
Buddhismus, Jainismus, Sikhismus oder diverse Yoga-Schulen lehren,
besteht tatsächlich ein eklatanter Unterschied – nur der Terminus
technicus für den Bewusstseinszustand ist dasselbe...

M.f.G.
--
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etwas komisch... ;-)
Michael Bode
2015-02-01 10:53:53 UTC
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Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Yoh! Nur, weil Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus und
diverse Yoga-Schulen einen meditativen nicht-dualistischen
Bewusstseinszustand lehren bzw. anstreben, in dem das diskursive
Denken aufhört, der somit über das Wachen, Träumen und den
Tiefschlaf hinausgeht und wo das Bewusstsein des erlebenden
Subjekts eins wird mit dem erfahrenen Objekt, wodurch man die
absolute Wirklichkeit erleben kann, so hat es tatsächlich nicht
zwingend etwas damit zu tun! Wenn 2 das Gleiche tun, ist das eben
noch lange nicht dasselbe...
Nein aber das Gleiche. Und damit nicht etwas völlig anderes.
Nope! Samadhi bzw. die absolute Wirklichkeit kann eben auch infolge
einer induzierten hypnotischen Entrückung erlebt werden!
Also ist das jetzt der gleiche Zustand oder habt ihr nur den Yogis einen
Fachbegriff gehijacked?
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Und zwischen das wissenschaftliche Verfahren der Hypnose und das, was
Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus oder diverse
Yoga-Schulen lehren, besteht tatsächlich ein eklatanter Unterschied –
nur der Terminus technicus für den Bewusstseinszustand ist
dasselbe...
Dann dürften wohl die Yogis die älteren Rechte an dem Begriff haben.
Dein Pech, nicht meins.
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
2015-02-01 17:08:51 UTC
Permalink
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Salve allerseits,
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Yoh! Nur, weil Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus und
diverse Yoga-Schulen einen meditativen nicht-dualistischen
Bewusstseinszustand lehren bzw. anstreben, in dem das diskursive
Denken aufhört, der somit über das Wachen, Träumen und den
Tiefschlaf hinausgeht und wo das Bewusstsein des erlebenden
Subjekts eins wird mit dem erfahrenen Objekt, wodurch man die
absolute Wirklichkeit erleben kann, so hat es tatsächlich nicht
zwingend etwas damit zu tun! Wenn 2 das Gleiche tun, ist das eben
noch lange nicht dasselbe...
Nein aber das Gleiche. Und damit nicht etwas völlig anderes.
Nope! Samadhi bzw. die absolute Wirklichkeit kann eben auch infolge
einer induzierten hypnotischen Entrückung erlebt werden!
Also ist das jetzt der gleiche Zustand oder habt ihr nur den Yogis einen
Fachbegriff gehijacked?
Laut namhafte Neurologen soll es exakt dasselbe sein! Zumindest kann man
auf den CT keinen empirischen Unterschied feststellen...
Post by Michael Bode
Post by Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara
Und zwischen das wissenschaftliche Verfahren der Hypnose und das, was
Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus oder diverse
Yoga-Schulen lehren, besteht tatsächlich ein eklatanter Unterschied –
nur der Terminus technicus für den Bewusstseinszustand ist
dasselbe...
Dann dürften wohl die Yogis die älteren Rechte an dem Begriff haben.
Dein Pech, nicht meins.
Ich glaube nicht, dass man auf Bewusstseinszustände irgendwelche Rechte
anmelden kann! Der meditative nicht-dualistische Bewusstseinszustand ist
ein Bewusstseinszustand, dass prinzipiell ein jeder Mensch erreichen kann...

M.f.G.
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
Dr. Joachim Neudert
2015-01-28 23:37:14 UTC
Permalink
Post by John Kennerson
Ist die eGK einmal durch den Leser gezogen, darf zur Quartals-Flatrate
der Patient dann seinen Hausarzt beliebig oft konsultieren, wg.
Erkältungen, Schmerzen hier und da, oder z. B. um von diesem 3 x die
Woche chronische Wunden aufwändig versorgen zu lassen. All inclusive!
Na klar.
Der Facharzt bietet übrigens auch eine Flatrate für seine
Facharztmedizin. Auch da kommen die Leute exakt so oft wieder, wie sie
wollen. Bei bleibenden Beschwerden, oder neuen Beschwerden, oder weil
sie noch was fragen wollten oder weil sie grad Zeit hatten. All
inclusive. Same procedure over here.
Ach ja? Wie oft genau passen denn 70 Tage Wartezeit in ein Quartal?
http://www.welt.de/wirtschaft/article121260146/So-lange-warten-Kassenpatienten-auf-den-Arzttermin.html
| Am größten war die Diskrepanz beim Kardiologen. Der gesetzlich
| Versicherte musste 70 Tage warten, der Privatversicherte 19 Tage.
Was erkennt man daran, daß selbst Privatpatienten 19 Tage auf einen
Termin beim Kardiologen warten müssen? (Beim Radiologen nur 6 in
derselben Befragung, bei allen anderen Ärzten noch wenoiger).
Daß Kardiologie, wirklich und ehrlich und ernsthaft, Mangelware ist im
Land. Und das wird nicht besser durch Aufstampfen mit dem Fuß oder dem
Verordnen von "In 4 Wochen muss dass!". Solange warten schon die
Privatversicherten.
Zunächst einmal erkennt man daran, daß deine Aussage
| Auch da kommen die Leute exakt so oft wieder, wie sie wollen.
nicht der Realität entspricht, oder sich zumindest nicht auf einzelne
Quartale beziehen kann.
Termine sind eine Sache.
Das ist Planung.

Planung schützt aber nicht davor, daß jemand kommt und sagt "Da bin ich!"

Der schafft damit ganz einfach Fakten, sitzt im Wartezimmer und ist da.
Den Arzt will ich sehen, der ihn ungesehen wieder rauswirft.

So, bin eben aus den Federn geworfen worden. In 20 min. sei dann auch
der Notarzt da mit einem Infarkt... Freuden des Facharztes.
Post by John Kennerson
Dann erkennt man daran, daß die Wiedereinbestellpraxis zu den mehr oder
weniger sinnvollen Kontrolluntersuchungen lückenlos, und sofern kein
Spielraum für Notfälle belassen wird, wohl zu lückenlos funktioniert.
Und schließlich mag man darin erkennen, daß sich die Kardiologen
angesichts des Umstandes, daß ein potentieller Patient anscheinend
problemlos 10 Wochen auf seine Behandlung warten kann,
30% kommen so akut, wie ich oben geschrieben habe. DAfür hältr der
Kardiologe Kapazität frei. Die können nämlich definitiv nicht warten
(OK, die Hälfte dieser Fälle könnte, aber das weiß man vorher nicht,
erst wenn sie fertig untersucht sind.)
Deswegen u.a. ja auch die Waretezeiten für die "Checks". Bei denen fast
nie etwas rauskommt.
Post by John Kennerson
vielleicht doch
zu wichtig nehmen. Insbesondere gilt dies im Vergleich mit den on-demand
tätigen Hausärzten. ;-)
Schlaf ruhig weiter. Muß jetzt los...
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-01-29 07:56:26 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Der schafft damit ganz einfach Fakten, sitzt im Wartezimmer und ist da.
Den Arzt will ich sehen, der ihn ungesehen wieder rauswirft.
Gibt es gelegentlich, auch in Spitälern. Liest man dann manchmal ein
paar Tage später in der Zeitung. Ist weniger schön.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - denn schrille Liebe pupst niemals.
(Sloganizer)
Jochen Schmid
2015-01-29 15:08:09 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Schlaf ruhig weiter. Muß jetzt los...
So dringend kann es dann doch nicht gewesen sein, wenn Du vorher noch
Zeit findest, im usenet zu posten.
--
Regards,
Jochen
Dr. Joachim Neudert
2015-01-29 15:35:50 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Dr. Joachim Neudert
Schlaf ruhig weiter. Muß jetzt los...
So dringend kann es dann doch nicht gewesen sein, wenn Du vorher noch
Zeit findest, im usenet zu posten.
Ich war wie üblich 10 Minuten vor dem Notarzt in der Klinik. Ich kann
ganz gut abschätzen, wie lange ich brauche, und wie lange der braucht
wenn er sich vom Einsatzort meldet.

Die Nacht war dann rum... :-( (also gut, um 4 Uhr schlief ich wieder. )
Jochen Schmid
2015-01-30 09:01:02 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Ich war wie üblich 10 Minuten vor dem Notarzt in der Klinik. Ich kann
ganz gut abschätzen, wie lange ich brauche, und wie lange der braucht
wenn er sich vom Einsatzort meldet.
Ach so, ich dachte, du müßtest einem Patienten zuhause das Leben
retten. Haben die in der Klinik nicht selbst Kardiologen? Müssen die
auf niedergelassene Ärzte zurückgreifen, die dann erstmal anreisen
müssen?
--
Regards,
Jochen
Dr. Joachim Neudert
2015-01-30 10:06:31 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Dr. Joachim Neudert
Ich war wie üblich 10 Minuten vor dem Notarzt in der Klinik. Ich kann
ganz gut abschätzen, wie lange ich brauche, und wie lange der braucht
wenn er sich vom Einsatzort meldet.
Ach so, ich dachte, du müßtest einem Patienten zuhause das Leben
retten. Haben die in der Klinik nicht selbst Kardiologen? Müssen die
auf niedergelassene Ärzte zurückgreifen, die dann erstmal anreisen
müssen?
Sagen wir mal so: Ich habe das Katheterlabor 2005 gemeinsam mit der
Kliniksverwaltung eingerichtet. Wie so etwas geht, haben die von mir
gelernt, in Kooperation, die ich mit der Verwaltung 2004 vertraglich
geplant und vereinbart habe zu meiner Niederlassung. Ich hatte gerade
in Memmingen ein HK-Labor aufgebaut und etabliert.

Ich bin auch der weitaus erfahrenste Untersucher mit der längsten
ununterbrochenen Herzkathetererfahrung seit 1991 und der höchsten
Untersuchungszahl.

Nur um mal die Verhältnisse gerade zu rücken. Ist ja nicht so, als ob
das die Kliniken und ihre Ärzte eben mal so könnten.

Und deswegen beteilige ich mich weiter an der Rufbereitschaft und habe
an 1/4 des Jahres den Hintergrundsdienst, also die Verantwortung für das
120 Betten-Haus. Geteilt mit 3 weiteren Kollegen in der Klinik.

In Memmingen habe ich das den mißtrauischen Schwaben immer so erklärt-
auch dort habe ich 2000 das HK-Labor aufgebaut:

"Ich habe das 13 Jahre gelernt in der Uniklinik Großhadern, und jetzt
mache ich das hier.
Wenn sie wollen, gehen sie doch nach Großhadern. Dort untersucht sie
dann einer, der es jetzt gerade lernt."

Das haben die Allgäuer dann auf Anhieb verstanden...

Und P.S.: ich wohne auch am nächsten an der Klinik, 2 km. Die weiteste
Anreise eines diensthabenden Kardiologen ist 40 km und dauert 45
Minuten. Ich bin konkurrenzlos schnell vor Ort.

Letztes Jahr wurde ich übrigens als "Interventioneller Kardiologe DGK"
zertifiziert (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie).
Das hat sonst m.W. auch keiner hier.

Nur mal so nebenbei gesagt. Kaum studiert und arbeitet man 20 Jahre nach
dem Abitur, schon hat man eine ausreichende Qualifikaton.
Jochen Schmid
2015-01-29 14:46:15 UTC
Permalink
a) die politische Durchsetzbarkeit (auch wenn das gaga ist) und
b) den vermutlich stark erhöhten Verwaltungsaufwand
Wenn man sich das jetzige Verfahren ansieht:
* Arzt rechnet mit Kassenärztlicher Vereinigung ab,
* Diese stellt die Leistungen "den Versicherungen in Rechnung",
* Das passiert unter Nutzung eines merkwürdigen Punktesystems.
[Gesundheitszentren]
Zum Teil geht die Entwicklung ja auch in diese Richtung, allerdings
ist das nur in Einzelfällen eine Lösung, nicht für die Fläche - man
mag seinen Hausarzt sinnvollerweise in der Nähe haben.
Hat Dänemark nicht ein ähnliches System in Betrieb? Ich meine, mal
sowas gehört zu haben.
--
Regards,
Jochen
Jochen Schmid
2015-01-29 15:02:25 UTC
Permalink
Ach ja? Wie oft genau passen denn 70 Tage Wartezeit in ein Quartal?
:-)) Das wollte ich auch schreiben, habe aber, um den Frieden zu
wahren, davon abgesehen.
--
Regards,
Jochen
Dr. Joachim Neudert
2015-01-29 15:42:11 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Ach ja? Wie oft genau passen denn 70 Tage Wartezeit in ein Quartal?
:-)) Das wollte ich auch schreiben, habe aber, um den Frieden zu
wahren, davon abgesehen.
Die 70 Tage sind für den ersten elektiven Termin. Die weiteren
Nachfolgetermine, falls nötig, und die Reklamationen sind natürlich
früher dran.

70 Tage liest sich viel, ist aber- soviel darf ich auch für die
geschätzten Kollegen sagen- wirklich nur für elektive langweilige
Routineuntersuchungen und "Checks" drin. Wenn ein bekannter zuweisender
Hausarzt anruft, ist der Patient spätestens am Folgetag dran, eher noch
am selben Tag. Und wer als Patient sich selbst als Notfall empfindet und
eine Praxis aufsucht, wird auch nicht ungesehen heimgeschickt. Nirgends.
Er muß halt an dem Tag viel Zeit mitbringen, der Verweis "jetzt aber
rasch, um 14 Uhr hab ich Friseur" zieht dann nicht mehr.

Gruß

Joachim
Jochen Schmid
2015-01-29 15:03:53 UTC
Permalink
Daß Kardiologie, wirklich und ehrlich und ernsthaft, Mangelware ist im
Land. Und das wird nicht besser durch Aufstampfen mit dem Fuß oder dem
Verordnen von "In 4 Wochen muss dass!". Solange warten schon die
Privatversicherten.
In einem "Verkäufermarkt" als solcher tätig zu sein, ist doch gut.
--
Regards,
Jochen
Lars Gebauer
2015-01-29 15:44:00 UTC
Permalink
Was ist aber, wenn's um größere Sachen geht? - Hat der
Durchschnittspatient ein paar Tausend € herumliegen, mit denen er
unverhoffte (!) Krankheitskosten begleichen kann? Nein, hat er (zu)
häufig nicht.
Es ist also der _Arzt_ der dann ewig und drei Tage seinem Geld
hinterherrennt, sich ums Inkasso kümmern muß, die eine oder andere
Forderung gleich ganz abschreiben kann, etc. pp.
Wie machen das denn die PKVs?
Woher soll ich das wissen?

Man reicht die Rechnung ein und damit ist der Käse gefressen.
Wolfgang Kynast
2015-01-29 16:52:03 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Was ist aber, wenn's um größere Sachen geht? - Hat der
Durchschnittspatient ein paar Tausend € herumliegen, mit denen er
unverhoffte (!) Krankheitskosten begleichen kann? Nein, hat er (zu)
häufig nicht.
Es ist also der _Arzt_ der dann ewig und drei Tage seinem Geld
hinterherrennt, sich ums Inkasso kümmern muß, die eine oder andere
Forderung gleich ganz abschreiben kann, etc. pp.
Wie machen das denn die PKVs?
Woher soll ich das wissen?
Man reicht die Rechnung ein und damit ist der Käse gefressen.
Schon. Aber die PKVs haben das Problem ausstehender Beiträge, weil ein
Teil der Kunden nicht (mehr) zahlen kann. Das Problem gibt es aber bei
der GKV auch, wenn auch wesentlich seltener.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Lars Gebauer
2015-01-29 18:44:55 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Lars Gebauer
Man reicht die Rechnung ein und damit ist der Käse gefressen.
Schon. Aber die PKVs haben das Problem ausstehender Beiträge, weil ein
Teil der Kunden nicht (mehr) zahlen kann. Das Problem gibt es aber bei
der GKV auch, wenn auch wesentlich seltener.
Das ist richtig. Aber weder das Problem des Arztes noch das Problem des
Patienten. Das Elend der (P|G)KVen ist mir herzlich egal.

Das gegenwärtige System ist für Ärzte wie Patienten sehr bequem. Der
Arzt weiß, daß er seine Leistung bezahlt bekommt und der Patient weiß,
daß es schon irgendwer bezahlen wird.

Des Doktors Vorschlag hingegen (Arzt stellt Rechnung an Patienten ->
Patient bezahlt -> Patient sieht zu, daß er Geld von der Krankenkasse
wiederbekommt) wird in der Praxis nur dazu führen, daß der Arzt seinem
Geld hinterher läuft, Forderungen abschreiben muß usw. usf.

Und da habe ich starke Zweifel, daß die Ärzteschaft das so toll finden
würde.
Jochen Schmid
2015-01-30 08:56:06 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Des Doktors Vorschlag hingegen (Arzt stellt Rechnung an Patienten ->
Patient bezahlt -> Patient sieht zu, daß er Geld von der Krankenkasse
wiederbekommt) wird in der Praxis nur dazu führen, daß der Arzt seinem
Geld hinterher läuft, Forderungen abschreiben muß usw. usf.
Ja, so geht es doch bei Privatpatienten.
Post by Lars Gebauer
Und da habe ich starke Zweifel, daß die Ärzteschaft das so toll finden
würde.
Ich nicht. Wenn man sich anschaut, wie intensiv Ärzte um
Privatpatienten bemüht sind. An der besseren Bezahlung kann es ja
nicht liegen. Der Arztberuf ist ja nicht primär Gelderwerb, sondern
Berufung, oder? ;-)
--
Regards,
Jochen
Lars Gebauer
2015-01-30 11:43:16 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Lars Gebauer
Des Doktors Vorschlag hingegen (Arzt stellt Rechnung an Patienten
-> Patient bezahlt -> Patient sieht zu, daß er Geld von der
Krankenkasse wiederbekommt) wird in der Praxis nur dazu führen, daß
der Arzt seinem Geld hinterher läuft, Forderungen abschreiben muß
usw. usf.
Ja, so geht es doch bei Privatpatienten.
Nein. Der Patient reicht die Rechnung bei der Kasse ein und diese
bezahlt den Arzt.
Post by Jochen Schmid
Post by Lars Gebauer
Und da habe ich starke Zweifel, daß die Ärzteschaft das so toll
finden würde.
Ich nicht.
Du glaubst wirklich, daß sich die Ärzte Inkasso, Ausfallrisiko etc.
aufhocken möchten? Ich nicht.
Post by Jochen Schmid
Wenn man sich anschaut, wie intensiv Ärzte um Privatpatienten bemüht
sind.
Kassenpatienten sind keine Privatpatienten. Sie werden auch keine nur,
weil man ihnen eine Rechnung schickt.
Jochen Schmid
2015-01-30 19:27:02 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Nein. Der Patient reicht die Rechnung bei der Kasse ein und diese
bezahlt den Arzt.
Ach so, danke.
Post by Lars Gebauer
Du glaubst wirklich, daß sich die Ärzte Inkasso, Ausfallrisiko etc.
aufhocken möchten? Ich nicht.
Nein, das ist ja auch ein völlig abwegiger Gedanke, daß jemand, der
für Geld Dienstleistungen erbringt, auch selbst dafür sorgen muß, das
Geld vom Kunden zu bekommen. ;-)
--
Regards,
Jochen
Mathias Böwe
2015-01-30 23:30:20 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Jochen Schmid
Ja, so geht es doch bei Privatpatienten.
Nein. Der Patient reicht die Rechnung bei der Kasse ein und diese
bezahlt den Arzt.
Seltsam. Vor umfzig Jahren schon habe ich es als Beamtenkind miterlebt,
daß der Doc die Rechnung mit einem Zahlungsziel schickt, diese dann an
PKV und Beihilfestelle weitergeleitet wird in der Hoffnung, daß deren
Anteile rechtzeitig und mit nicht zu vielen Abzügen dem Konto
gutgeschrieben werden (erstere Stelle war da eher zügig und großzügig,
letztere eher tranig und knauserig), und unabhängig davon wird dann die
Arztrechnung vom Konto des Patienten beglichen. Und auch heute erlebe
ich es so, daß die Rechnung an mich geht, und ich muß zusehen, ob und
ggf. wieviel ich wiederbekomme. Das entspricht also genau Jochens
ursprünglicher Schlderung.

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Hartmut Ott
2015-01-30 19:42:46 UTC
Permalink
Hej,
Post by Lars Gebauer
Post by Jochen Schmid
Post by Lars Gebauer
Des Doktors Vorschlag hingegen (Arzt stellt Rechnung an Patienten
-> Patient bezahlt -> Patient sieht zu, daß er Geld von der
Krankenkasse wiederbekommt) wird in der Praxis nur dazu führen, daß
der Arzt seinem Geld hinterher läuft, Forderungen abschreiben muß
usw. usf.
Ja, so geht es doch bei Privatpatienten.
Nein. Der Patient reicht die Rechnung bei der Kasse ein und diese
bezahlt den Arzt.
Komisch, die Rechnungen die ich bekomme darf ich auch bezahlen, bei der
Kasse einreichen (die mir dann den tariflich festgelegten Prozentsatz
des erstattungsfähigen Betrages erstattet) und danach noch bei der
Zusatzversicherung (die ihrerseits den versicherten Satz von den
verbleibenden Restkosten erstattet - was, selbst wenn man den
Selbstbehalt herausrechnet, nicht immer die volle Summe ergibt).

Ausgenommen sind da stationäre Krankenhausbehandlungen, die werden
direkt mit der Kasse abgerechnet. Bei Wahlleistungen bekommt man aber
auch die Rechnung direkt - dann sollte man sich aber gut versichert haben.


Und nicht vergessen: "Echte Privatpatienten kaufen sich das Krankenhaus"
(c) by iDoc Neudert.



mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
--
Trage es lachend
Dr. Joachim Neudert
2015-01-31 06:59:29 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Hej,
Post by Lars Gebauer
Post by Jochen Schmid
Post by Lars Gebauer
Des Doktors Vorschlag hingegen (Arzt stellt Rechnung an Patienten
-> Patient bezahlt -> Patient sieht zu, daß er Geld von der
Krankenkasse wiederbekommt) wird in der Praxis nur dazu führen, daß
der Arzt seinem Geld hinterher läuft, Forderungen abschreiben muß
usw. usf.
Ja, so geht es doch bei Privatpatienten.
Nein. Der Patient reicht die Rechnung bei der Kasse ein und diese
bezahlt den Arzt.
Komisch, die Rechnungen die ich bekomme darf ich auch bezahlen,
So ist es. Bei Privatpatienten gibt es einen Vertrag zwischen Arzt und
Patient. Ob er versichert ist oder nicht, interessiert den Arzt nicht. Das
Geld erhält er vom Patienten. Manchmal nicht, dann beginnt das Mahnwesen.

Der gute Lars hat ganz offenbar keinerlei Ahnung...


bei der
Post by Hartmut Ott
Kasse einreichen (die mir dann den tariflich festgelegten Prozentsatz
des erstattungsfähigen Betrages erstattet) und danach noch bei der
Zusatzversicherung (die ihrerseits den versicherten Satz von den
verbleibenden Restkosten erstattet - was, selbst wenn man den
Selbstbehalt herausrechnet, nicht immer die volle Summe ergibt).
Ausgenommen sind da stationäre Krankenhausbehandlungen, die werden
direkt mit der Kasse abgerechnet. Bei Wahlleistungen bekommt man aber
auch die Rechnung direkt - dann sollte man sich aber gut versichert haben.
Und nicht vergessen: "Echte Privatpatienten kaufen sich das Krankenhaus"
(c) by iDoc Neudert.
mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
--
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
Jochen Schmid
2015-01-31 11:38:49 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
So ist es. Bei Privatpatienten gibt es einen Vertrag zwischen Arzt und
Patient. Ob er versichert ist oder nicht, interessiert den Arzt nicht. Das
Geld erhält er vom Patienten. Manchmal nicht, dann beginnt das Mahnwesen.
Danke für die Klärung. Wenn aber Ärzte bei Patienten, die entweder
PKV-versichert oder nicht versichert sind, das Inkasso ohne Murren
erledigen, warum sollen sie das dann bei GKV-Versicherten nicht
können?
--
Regards,
Jochen
Wolfgang Kynast
2015-01-31 12:35:16 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Dr. Joachim Neudert
So ist es. Bei Privatpatienten gibt es einen Vertrag zwischen Arzt und
Patient. Ob er versichert ist oder nicht, interessiert den Arzt nicht. Das
Geld erhält er vom Patienten. Manchmal nicht, dann beginnt das Mahnwesen.
Danke für die Klärung. Wenn aber Ärzte bei Patienten, die entweder
PKV-versichert oder nicht versichert sind, das Inkasso ohne Murren
erledigen, warum sollen sie das dann bei GKV-Versicherten nicht
können?
PKV-Versicherte gehören (oder gehörTen) einer gewissen
Einkommensklasse an, die bei den wenigsten GKV-Versicherten gegeben
ist. Von daher dürfte das Ausfallrisiko bei letzteren deutlich höher
sein.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Rupert Haselbeck
2015-01-31 17:10:06 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
PKV-Versicherte gehören (oder gehörTen) einer gewissen
Einkommensklasse an, die bei den wenigsten GKV-Versicherten gegeben
ist. Von daher dürfte das Ausfallrisiko bei letzteren deutlich höher
sein.
Das mit der gewissen Einkommensklasse würden die meisten Beamten wohl nicht
unterschreiben wollen/können. Und sie können sich die GKV nicht leisten. Bei
vielen von ihnen ist am Ende des Geldes durchaus noch etwas Monat übrig,
insbesondere bei den jüngeren, welche in Ballungsräumen arbeiten und leben
müssen

MfG
Rupert
Wolfgang Kynast
2015-01-31 17:29:08 UTC
Permalink
Post by Rupert Haselbeck
Post by Wolfgang Kynast
PKV-Versicherte gehören (oder gehörTen) einer gewissen
Einkommensklasse an, die bei den wenigsten GKV-Versicherten gegeben
ist. Von daher dürfte das Ausfallrisiko bei letzteren deutlich höher
sein.
Das mit der gewissen Einkommensklasse würden die meisten Beamten wohl nicht
unterschreiben wollen/können. Und sie können sich die GKV nicht leisten. Bei
vielen von ihnen ist am Ende des Geldes durchaus noch etwas Monat übrig,
insbesondere bei den jüngeren, welche in Ballungsräumen arbeiten und leben
müssen
Richtig. Jetzt müsste man nur noch googeln, wieviel Prozent der
PKV-Versicherten Beamte sind :-)
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Rupert Haselbeck
2015-01-31 22:20:07 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Rupert Haselbeck
Post by Wolfgang Kynast
PKV-Versicherte gehören (oder gehörTen) einer gewissen
Einkommensklasse an, die bei den wenigsten GKV-Versicherten gegeben
ist. Von daher dürfte das Ausfallrisiko bei letzteren deutlich höher
sein.
Das mit der gewissen Einkommensklasse würden die meisten Beamten wohl
nicht unterschreiben wollen/können. Und sie können sich die GKV nicht
leisten. Bei vielen von ihnen ist am Ende des Geldes durchaus noch etwas
Monat übrig, insbesondere bei den jüngeren, welche in Ballungsräumen
arbeiten und leben müssen
Richtig. Jetzt müsste man nur noch googeln, wieviel Prozent der
PKV-Versicherten Beamte sind :-)
Da du ja ganz pauschal "PKV-Versicherte" in der "gewissen Einkommensklasse"
verortet hattest, kommt es nicht darauf an, wieviele mehr oder weniger
klamme Kleinunternehmer sich neben den Beamten und einem guten Teil
"Besserverdienender" dort tummeln

MfG
Rupert
Jochen Schmid
2015-01-31 22:12:18 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
PKV-Versicherte gehören (oder gehörTen) einer gewissen
Einkommensklasse an, die bei den wenigsten GKV-Versicherten gegeben
ist. Von daher dürfte das Ausfallrisiko bei letzteren deutlich höher
sein.
Jede Menge Mini-Selbständige, die einen Imbiss-Stand betreiben oder
einen Lieferwagen durch die Stadt hetzen, sind privat versichert. Das
Ausfall-Risiko ist dort sicher nicht unerheblich. PKV=hohes Einkommen
war früher mal, fürchte ich.
--
Regards,
Jochen
Wolfgang Kynast
2015-01-31 22:57:41 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Wolfgang Kynast
PKV-Versicherte gehören (oder gehörTen) einer gewissen
Einkommensklasse an, die bei den wenigsten GKV-Versicherten gegeben
ist. Von daher dürfte das Ausfallrisiko bei letzteren deutlich höher
sein.
Jede Menge Mini-Selbständige, die einen Imbiss-Stand betreiben oder
einen Lieferwagen durch die Stadt hetzen, sind privat versichert. Das
Ausfall-Risiko ist dort sicher nicht unerheblich. PKV=hohes Einkommen
war früher mal, fürchte ich.
Ok, das ist ein Argument. Bei Beamten in der PKV sollte das Risiko
jedoch niedriger sein: erstens sind ja je nach Familienstand und
Bundesland ~50-70% über die Beihilfe abgesichert und zweitens wird der
Beamte alles tun, um z.B. Gehaltspfändungen zu vermeiden.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Marc Stibane
2015-02-01 09:01:24 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Jede Menge Mini-Selbständige, die einen Imbiss-Stand betreiben oder
einen Lieferwagen durch die Stadt hetzen, sind privat versichert.
Vor allem wenn man ein schwankendes Jahreseinkommen hat geht es gar
nicht anders. Die GKV berechnet die Prämien anhand des
Vorjahresergebnisses, und setzt die nicht runter auch wenn man im
aktuellen Jahr weniger verdient und somit weniger zahlen müsste.
Und der größte Knaller ist, dass man das zuviel bezahlte Geld nicht
wiederbekommt.
--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?
Jochen Schmid
2015-02-01 14:17:18 UTC
Permalink
Post by Marc Stibane
Vor allem wenn man ein schwankendes Jahreseinkommen hat geht es gar
nicht anders.
Darum ging es mir nicht. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, daß die
Aussage, daß PKV-Versicherte eher ihre Rechnungen zahlen können,
pauschal nicht stimmt.
Post by Marc Stibane
Die GKV berechnet die Prämien anhand des Vorjahresergebnisses, und
setzt die nicht runter auch wenn man im aktuellen Jahr weniger
verdient und somit weniger zahlen müsste. Und der größte Knaller
ist, dass man das zuviel bezahlte Geld nicht wiederbekommt.
Dafür sind die Beiträge im nächsten Jahr dann ja niedriger. Die
angenommene Untergrenze des Monatseinkommens liegt allerdings so ca.
bei 3000Eur, richtig? Das kann bei einigen Selbständigen dann schon
hart werden.
--
Regards,
Jochen
Martin Gerdes
2015-02-01 15:00:36 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Jede Menge Mini-Selbständige, die einen Imbiss-Stand betreiben oder
einen Lieferwagen durch die Stadt hetzen, sind privat versichert.
Vor allem wenn man ein schwankendes Jahreseinkommen hat, geht es gar
nicht anders.
Doch das wäre lediglich eine Frage des guten (politischen) Willens.
Die GKV berechnet die Prämien anhand des Vorjahresergebnisses, und
setzt die nicht runter, auch wenn man im aktuellen Jahr weniger
verdient und somit weniger zahlen müsste.
Das ist die gängige Rechtslage, die ich für ungerecht halte.
Und der größte Knaller ist, dass man das zuviel bezahlte Geld nicht
wiederbekommt.
Ja.
Ein weiterer Knaller ist, daß ein absurd hohes Mindesteinkommen
angenommen wird, ohne Möglichkeit des Gegenbeweises. Schön für
einen Kleingründer, der im ersten Jahr, wenn überhaupt, "Peanuts"
verdient ...
Deutschland ist ein Land der Angestellten, alle Regelungen sind für
diese angepaßt. Die in vielen Details andere Situation von Selbständigen
paßt schlichtweg nicht dazu, da müssen Regeln an allen Ecken und Enden
gedehnt werden und sind letztlich trotzdem nicht adäquat.
Dr. Joachim Neudert
2015-01-31 15:47:36 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Dr. Joachim Neudert
So ist es. Bei Privatpatienten gibt es einen Vertrag zwischen Arzt und
Patient. Ob er versichert ist oder nicht, interessiert den Arzt nicht. Das
Geld erhält er vom Patienten. Manchmal nicht, dann beginnt das Mahnwesen.
Danke für die Klärung. Wenn aber Ärzte bei Patienten, die entweder
PKV-versichert oder nicht versichert sind, das Inkasso ohne Murren
erledigen, warum sollen sie das dann bei GKV-Versicherten nicht
können?
Eben, kein Problem damit.

Grüße von der Christlum am Achensee. Heute morgen 30 cm frischer
Pulverschnee, unverspurt, jetzt strahlende Sonne, Hütte, endgeil...

Und sie spielen "Sweet home Oberbayern", nach einer Melodie von Lynard
Skynard". Oder so.
--
please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
Lothar Frings
2015-01-31 16:03:25 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Und sie spielen "Sweet home Oberbayern", nach einer Melodie von Lynard
Skynard". Oder so.
Baßt scho. Zurückgebliebene Hinterwäldler, hüben wie drüben.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-01-31 16:54:19 UTC
Permalink
Post by Lothar Frings
Post by Dr. Joachim Neudert
Und sie spielen "Sweet home Oberbayern", nach einer Melodie von Lynard
Skynard". Oder so.
Baßt scho. Zurückgebliebene Hinterwäldler, hüben wie drüben.
Nein, nein, alles für die Gäste, man weiss ja, wehr dafür bezahlt.

(Aber ganz im Ernst, das war bei meinen seltenen Schiurlauben immer ein
gewisses Problem. Ich kann das Gegröle ja schon zu Originalmusik nicht
ausstehen. Machen die das bei euch daheim auch?).

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - Versuchung im Kaufrausch!
(Sloganizer)
Jochen Schmid
2015-01-31 22:18:58 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Grüße von der Christlum am Achensee. Heute morgen 30 cm frischer
Pulverschnee, unverspurt, jetzt strahlende Sonne, Hütte, endgeil...
Pfui Teufel, dieses kalte weiße Zeugs. Bei Temperaturen, die
mindestens 20°C unterhalb des angenehmen Gereichs liegen.
--
Regards,
Jochen
Mathias Böwe
2015-01-31 23:04:29 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Dr. Joachim Neudert
Grüße von der Christlum am Achensee. Heute morgen 30 cm frischer
Pulverschnee, unverspurt, jetzt strahlende Sonne, Hütte, endgeil...
Pfui Teufel, dieses kalte weiße Zeugs. Bei Temperaturen, die
mindestens 20°C unterhalb des angenehmen Gereichs liegen.
Ach, sooo oft werden die Temperaturen schon nicht unter -40°C abfallen.

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Jochen Schmid
2015-01-30 08:52:59 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Man reicht die Rechnung ein und damit ist der Käse gefressen.
Da schaffen es die Ärzte, sowohl die Rechnungsstellung, als auch das
Inkasso in den Griff zu bekommen.
--
Regards,
Jochen
Lars Gebauer
2015-01-30 11:44:13 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Lars Gebauer
Man reicht die Rechnung ein und damit ist der Käse gefressen.
Da schaffen es die Ärzte, sowohl die Rechnungsstellung, als auch das
Inkasso in den Griff zu bekommen.
Nein. Inkasso, Ausfallrisiko etc. hat hier die Kasse.
Jochen Schmid
2015-01-30 19:16:49 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Nein. Inkasso, Ausfallrisiko etc. hat hier die Kasse.
Ist der Weg nicht der, daß der Arzt dem Patienten die Rechnung stellt,
die dieser dann auch bezahlen muß? Das Geld kann sich der Patient dann
von seiner Versicherung zurückholen.
--
Regards,
Jochen
Lars Gebauer
2015-01-30 20:32:25 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Lars Gebauer
Nein. Inkasso, Ausfallrisiko etc. hat hier die Kasse.
Ist der Weg nicht der, daß der Arzt dem Patienten die Rechnung stellt,
die dieser dann auch bezahlen muß? Das Geld kann sich der Patient dann
von seiner Versicherung zurückholen.
Nein. Der Patient gibt die Rechnung an die Kasse, diese begleicht sie dann.

Das ist doch das, was das gegenwärtige System so wunderbar bequem für
Ärzte wie Patienten macht. Der Arzt weiß genau, daß er sein Geld von der
Kasse bekommt. Er hat kein Inkasso ggü. dem Patienten, kein damit
verbundenes Ausfallrisiko usw.

Für den Patienten ist es auch sehr bequem. Er reicht seine Rechnung an
die Kasse weiter und ist damit aus allem raus. Selbst wenn es wegen der
Rechnung Streit geben sollte kann er sich entspannt zurücklehnen. Wenn
er überhaupt davon erfährt.

Warum sollte die Ärzteschaft diese Bequemlichkeit aufgeben wollen?
Wolfgang Kynast
2015-01-30 21:24:46 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Jochen Schmid
Post by Lars Gebauer
Nein. Inkasso, Ausfallrisiko etc. hat hier die Kasse.
Ist der Weg nicht der, daß der Arzt dem Patienten die Rechnung stellt,
die dieser dann auch bezahlen muß? Das Geld kann sich der Patient dann
von seiner Versicherung zurückholen.
Nein. Der Patient gibt die Rechnung an die Kasse, diese begleicht sie dann.
Das ist doch das, was das gegenwärtige System so wunderbar bequem für
Ärzte wie Patienten macht. Der Arzt weiß genau, daß er sein Geld von der
Kasse bekommt. Er hat kein Inkasso ggü. dem Patienten, kein damit
verbundenes Ausfallrisiko usw.
Für den Patienten ist es auch sehr bequem. Er reicht seine Rechnung an
die Kasse weiter und ist damit aus allem raus. Selbst wenn es wegen der
Rechnung Streit geben sollte kann er sich entspannt zurücklehnen. Wenn
er überhaupt davon erfährt.
Warum sollte die Ärzteschaft diese Bequemlichkeit aufgeben wollen?
Redest Du jetzt von PKV, GKV oder davon, wie die GKV funktionieren
sollte?

Bei der jetzigen PKV funktioniert es jedenfalls nicht so, sondern ich
als Patient bekomme eine Rechnung, die ich binnen kurzer Zeit bezahlen
muss. Wenn sich genügend Rechnungen angesammelt haben, reiche ich die
bei der Kasse ein, meist einmal jährlich. Ob die alles erstattet oder
etwas nicht anerkennt (bei Zahnarztrechnungen die Regel) weiß ich dann
Monate nach dem Arztbesuch. Besonders lecker wird es, wenn auch noch
die Beihilfe in's Spiel kommt - dann kannst Du Dich mit zwei Stellen
rumstreiten, die durchaus auch gegenteiliger Meinung sein können.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Jochen Schmid
2015-01-31 11:35:53 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Bei der jetzigen PKV funktioniert es jedenfalls nicht so, sondern ich
als Patient bekomme eine Rechnung, die ich binnen kurzer Zeit bezahlen
muss.
Ja eben, so hatte ich das auch mal gehört. Verfahren da verschiedene
PKVs unterschiedlich?
Post by Wolfgang Kynast
Besonders lecker wird es, wenn auch noch die Beihilfe in's Spiel
kommt - dann kannst Du Dich mit zwei Stellen rumstreiten, die
durchaus auch gegenteiliger Meinung sein können.
Oder gibt es abweichende Regelungen für Beamte (beim Inkasso)?
--
Regards,
Jochen
Wolfgang Kynast
2015-01-31 12:49:19 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Wolfgang Kynast
Bei der jetzigen PKV funktioniert es jedenfalls nicht so, sondern ich
als Patient bekomme eine Rechnung, die ich binnen kurzer Zeit bezahlen
muss.
Ja eben, so hatte ich das auch mal gehört. Verfahren da verschiedene
PKVs unterschiedlich?
Meines Wissens nicht - Ausnahme: stationäre Krankenhausbehandlung,
die wird i.d.R. direkt von PKV an KH bezahlt. Bei Beamten jedoch nicht
der (größere) Beihilfe-Anteil, den muss er vorlegen.
Post by Jochen Schmid
Post by Wolfgang Kynast
Besonders lecker wird es, wenn auch noch die Beihilfe in's Spiel
kommt - dann kannst Du Dich mit zwei Stellen rumstreiten, die
durchaus auch gegenteiliger Meinung sein können.
Oder gibt es abweichende Regelungen für Beamte (beim Inkasso)?
Nein, nicht dass ich wüsste.

Heute Morgen hat mir ein Freund außer sich erzählt, dass die Beihilfe
seine KH-Rechnung über 4000€ auch nach zwei Einsprüchen nicht bezahlt
- er war in einer Klinik, die nach Ansicht der Beihilfe *von ihnen*
dafür nicht zugelassen sei. Dass die Professorin, die ihn da
eingewiesen hat, eine *der* Parkinson-Koryphäen Deutschlands ist,
interessiert sie nicht.

Nebenbei: manche PKVs gewähren Beitrags-Rabatt wg. "kostenbewussten
Verhaltens", wenn man max zweimal jährlich Rechnungen einreicht.
Einfach jede Rechnung sofort einreichen ist also u.U. auch ein
Problem.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Mathias Böwe
2015-01-31 20:42:57 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Nebenbei: manche PKVs gewähren Beitrags-Rabatt wg. "kostenbewussten
Verhaltens", wenn man max zweimal jährlich Rechnungen einreicht.
Einfach jede Rechnung sofort einreichen ist also u.U. auch ein
Problem.
Je nach Art und Höhe der Recdhnung ist das auch albern. Wenn ich einmal
im Jahr meinen Hausarzt konsultiere, der eine Rechnung in der
Größenordnung 20,- Euro ausstellt, dann ist mir der Aufwand, dafür meine
Versicherung zu behelligen, schlicht den Erlös nicht wert. Andersherum
honoriert die Kasse es, wenn sie ihrerseits in Ruhe gelassen wird.
Deshalb informiert sie zum Jahresanfang: Wenn Du in diesem Jahr keine
Rechnungen einreichst, dann erstatten wir Dir soundsoviel Euro. Fein, da
kann ich anschätzen, ob es sich überhaupt rechnet, mich mit dem
Papierkram herumzuärgern. Hint: Eine der o. a. Hausarztliquidationen
(warum sagen Ärzte nicht "Rechnung" dazu?) lohnt das Einreichen
definitiv nicht.

Grundsätzlich halte ich bei jeder Art von Versicherung einen
Selbstbehalt eh für vorteilhaft. Das finanzielle Risiko ist
überschaubar, und der Löwenanteil der Versicherungsfälle dreht sich um
Kleinscheiß. Das spart dem Versicherungsnehmer und der Versicherung viel
Arbeit, ohne daß da nennenswerte Gelder bewegt werden müssen. Wegen ein
paar Euro fange ich nicht damit an, meiner Privathaftpflichtversicherung
auf die Pelle zu rücken. Wenn es um fünf-, sechs- oder siebenstellige
Beträge geht, dann bin ich froh, wenn ich mich auf den Laden verlassen
kann. Zum Glück fehlt mir aber die diesbezügliche Erfahrung.

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Wolfgang Kynast
2015-01-31 21:28:16 UTC
Permalink
Post by Mathias Böwe
Post by Wolfgang Kynast
Nebenbei: manche PKVs gewähren Beitrags-Rabatt wg. "kostenbewussten
Verhaltens", wenn man max zweimal jährlich Rechnungen einreicht.
Einfach jede Rechnung sofort einreichen ist also u.U. auch ein
Problem.
Je nach Art und Höhe der Recdhnung ist das auch albern. Wenn ich einmal
im Jahr meinen Hausarzt konsultiere, der eine Rechnung in der
Größenordnung 20,- Euro ausstellt, dann ist mir der Aufwand, dafür meine
Versicherung zu behelligen, schlicht den Erlös nicht wert.
Sei froh, dass es Dir so gut geht.
Post by Mathias Böwe
Andersherum
honoriert die Kasse es, wenn sie ihrerseits in Ruhe gelassen wird.
Deshalb informiert sie zum Jahresanfang: Wenn Du in diesem Jahr keine
Rechnungen einreichst, dann erstatten wir Dir soundsoviel Euro.
Das ist ja noch übersichtlich. Meine PKV hatte zeitweise eine
Rabattstaffel, wenn man 1/2/3/4/5 Jahre keine Rechnungen einreichte.
Da wurde die Buchführung dann *etwas* lästig.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Mathias Böwe
2015-01-31 23:04:28 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Post by Mathias Böwe
Je nach Art und Höhe der Recdhnung ist das auch albern. Wenn ich einmal
im Jahr meinen Hausarzt konsultiere, der eine Rechnung in der
Größenordnung 20,- Euro ausstellt, dann ist mir der Aufwand, dafür meine
Versicherung zu behelligen, schlicht den Erlös nicht wert.
Sei froh, dass es Dir so gut geht.
Bin ich, keine Sorge. Es gab allerdings auch Jahre, in denen ich nicht
den spitzen Bleistift zücken mußte, um eine Entscheidung darüber zu
treffen, ob ich einreiche oder nicht :-|
Post by Wolfgang Kynast
Post by Mathias Böwe
Andersherum
honoriert die Kasse es, wenn sie ihrerseits in Ruhe gelassen wird.
Deshalb informiert sie zum Jahresanfang: Wenn Du in diesem Jahr keine
Rechnungen einreichst, dann erstatten wir Dir soundsoviel Euro.
Das ist ja noch übersichtlich. Meine PKV hatte zeitweise eine
Rabattstaffel, wenn man 1/2/3/4/5 Jahre keine Rechnungen einreichte.
Da wurde die Buchführung dann *etwas* lästig.
Hrmpf! Ob da der Aufwand nicht doch unter dem Strich geringer ist, es
bei jährlichen Pauschalen zu belassen?

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-02-01 04:52:12 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Wenn ich einmal im Jahr meinen Hausarzt konsultiere, der eine
Rechnung in der Größenordnung 20,- Euro ausstellt, dann ist mir
der Aufwand, dafür meine Versicherung zu behelligen, schlicht den
Erlös nicht wert.
Sei froh, dass es Dir so gut geht.
Naja, ist eine Frage des Aufwands.

Meine Versicherung erstattet mir Beispielsweise für eine
Mundhygiene-Sitzung beim Zahnarzt irgendwas rund um die 10 Euro.
Beantragen ist leicht: ins Kuvert stecken und abschicken.

Die Erstattung erfolgt aber sinnigerweise nicht durch eine Reduktion
des nächsten Beitrags, sondern per Postanweisung. Heisst im
Klartext: zum nächsten Postamt gehen, mit etwas Pech dort rund eine
halbe Stunde anstehen, 10 Euro in Empfang nehmen und wieder
heimgehen.

Das dürfte schon für die Mehrzahl der Versicherten grenzwertig
sein...

Servus,
Stefan
--
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Stefan - die vollkommenste Nuance von armselig!
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Martin Gerdes
2015-02-01 15:00:36 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Wolfgang Kynast
Wenn ich einmal im Jahr meinen Hausarzt konsultiere, der eine
Rechnung in der Größenordnung 20,- Euro ausstellt, dann ist mir
der Aufwand, dafür meine Versicherung zu behelligen, schlicht den
Erlös nicht wert.
Sei froh, dass es Dir so gut geht.
Naja, ist eine Frage des Aufwands.
Meine Versicherung erstattet mir Beispielsweise für eine
Mundhygiene-Sitzung beim Zahnarzt irgendwas rund um die 10 Euro.
Beantragen ist leicht: ins Kuvert stecken
Briefmarke draufkleben
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
und abschicken.
Die Erstattung erfolgt aber sinnigerweise nicht durch eine Reduktion
des nächsten Beitrags, sondern per Postanweisung. Heisst im
Was kostet eine Postanweisung den Auftraggeber in Österreich?
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
zum nächsten Postamt gehen, mit etwas Pech dort rund eine
halbe Stunde anstehen, 10 Euro in Empfang nehmen und wieder
heimgehen.
Wow!

Es gibt in Deutschland Spezialisten, die Erstattungen nicht per
Überweisung, sondern per Scheck vornehmen; wird gerade in de.etc.finanz
verhackstückt. Ich bin der Meinung, diese Zahlungsmöglichkeit gehöre
abgeschafft, schließlich hat praktisch jeder ein Girokonto und die
Geschäftspartner, die Schecks durch die Gegend schicken, verlangen für
Zahlungen an sie ausnahmslos unbare Zahlungsweise.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Das dürfte schon für die Mehrzahl der Versicherten grenzwertig
sein...
Ja klar.
Martin Gerdes
2015-01-31 19:00:06 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Jochen Schmid
Post by Lars Gebauer
Nein. Inkasso, Ausfallrisiko etc. hat hier die Kasse.
Ist der Weg nicht der, daß der Arzt dem Patienten die Rechnung stellt,
die dieser dann auch bezahlen muß? Das Geld kann sich der Patient dann
von seiner Versicherung zurückholen.
Nein. Der Patient gibt die Rechnung an die Kasse, diese begleicht sie dann.
Vom Wiederholen wird es nicht richtig.

Der Arzt schickt dem Patienten die Rechnung, der sie auch bezahlen muß.
Der Patient kann diese Rechnung dann seiner Versicherung (und/oder
Beihilfe) einreichen, die ihm je nach gewähltem Tarif den
Rechnungsbeitrag (oder einen Teil) erstattet.
Post by Lars Gebauer
Das ist doch das, was das gegenwärtige System so wunderbar bequem für
Ärzte wie Patienten macht.
Ex falso quodlibet. Du solltest das Thema gelegentlich mal nachlesen,
bevor Du immer wieder Falsches von Dir gibst.
Hartmut Ott
2015-01-29 15:56:10 UTC
Permalink
Hej,
Der Facharzt bietet übrigens auch eine Flatrate für seine
Facharztmedizin. Auch da kommen die Leute exakt so oft wieder, wie sie
wollen. Bei bleibenden Beschwerden, oder neuen Beschwerden, oder weil
sie noch was fragen wollten oder weil sie grad Zeit hatten. All
inclusive. Same procedure over here.
Ach ja? Wie oft genau passen denn 70 Tage Wartezeit in ein Quartal?
http://www.welt.de/wirtschaft/article121260146/So-lange-warten-Kassenpatienten-auf-den-Arzttermin.html
| Am größten war die Diskrepanz beim Kardiologen. Der gesetzlich
| Versicherte musste 70 Tage warten, der Privatversicherte 19 Tage.
Ich habe grad einen Termin beim Handchirurgen gemacht, Wartezeit 61 Tage
als Privatversicherter.

Allerdings dürfte die Wartezeit bei Patienten die behandelt werden
geringer sein.




mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
--
Trage es lachend
Rainer Fonrobert
2015-01-31 23:51:28 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Ich habe grad einen Termin beim Handchirurgen gemacht, Wartezeit 61 Tage
als Privatversicherter.
Die Kunst des Arztes besteht darin den Patienten solange zu unterhalten,
bis die Natur das Leiden heilt

Voltaire.

Man muss der Natur nur eine Chance geben. Vielleicht hast Du ja Glueck :-)
Post by Hartmut Ott
Allerdings dürfte die Wartezeit bei Patienten die behandelt werden
geringer sein.
Natuerlich. Wenn eine akute Krankheit vorliegt, sei es subjektiv oder
objektiv wird die Behandlung zeitnah sein und die notwendigen
Folgetermine auch. Deswegen dauern Routinetermine halt laenger. Auch
fuer Ärzte hat der Tag nur 24 Stunden. Gut in Notfällen kann man auch
die Nacht dazunehmen..
:-)

Rainer - wann fing nur dieser Neidkomplex an? Und warum stellt man
dauernd falsche Behauptungen ungetruebt von jeder Sachkenntnis auf und
ist informationsresistent?


@Joachim:
Never argue with a fool; people may not know the difference!
Murphy

---
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Jochen Schmid
2015-02-01 14:26:06 UTC
Permalink
Post by Rainer Fonrobert
Rainer - wann fing nur dieser Neidkomplex an? Und warum stellt man
dauernd falsche Behauptungen ungetruebt von jeder Sachkenntnis auf und
ist informationsresistent?
Also zumindest bei mir ist kein Neidkomplex vorhanden. Trotzdem darf
ich kritisieren, daß ich auf bestimmte Termine nicht nur lange,
sondern länger als Privatpatienten warten soll. Ist der Termin dann
da, läßt mich der Arzt (nicht jeder Arzt!) dann noch eine Stunde
warten. Beruflich würde ich mir das nie erlauben, schon weil das eine
Mißachtung dessen, mit dem ich den Termin habe, bedeuten würde.

Solche Dinge erlaube ich mir, zu kritisieren.
--
Regards,
Jochen
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-02-01 14:47:52 UTC
Permalink
Trotzdem darf ich kritisieren, daß ich auf bestimmte Termine nicht
nur lange, sondern länger als Privatpatienten warten soll.
Definitiv, wobei das zunächst einmal ein Fehler der Kasse ist, die
zu wenige Ärzte unter Vertrag hat, sonst käme es nicht zu solchen
Wartezeiten (gehen wir höflicherweise davon aus, dass der jeweilige
Arzt Privatpatienten nicht bevorzugt - ich vermute, dass ihm das
offiziell nicht erlaubt sein wird).
Ist der Termin dann da, läßt mich der Arzt (nicht jeder Arzt!)
dann noch eine Stunde warten.
Das hingegen ist jedenfalls ein Problem des Arztes. Klar ist die
Planung nicht einfach - woher soll er vorab genau wissen, wie lange
er für die Patienten davor benötigt, aber wenn es regelmäßig
vorkommt, stimmt einfach seine Organisation nicht.

Servus,
Stefan
--
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Das Lachen der Kinder, oder warum Stefan so imposant spürt!
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Jörg Tewes
2015-02-01 17:42:00 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Ist der Termin dann da, läßt mich der Arzt (nicht jeder Arzt!)
dann noch eine Stunde warten.
Das hingegen ist jedenfalls ein Problem des Arztes. Klar ist die
Planung nicht einfach - woher soll er vorab genau wissen, wie lange
er für die Patienten davor benötigt, aber wenn es regelmäßig
vorkommt, stimmt einfach seine Organisation nicht.
Dann stimmt hierzuregion bei keinem Arzt die Organisation. Ich war noch
bei keinem Arzt, bei dem eine Wartezeit von 15 Minuten nicht Standard
war. Mein Hausarzt hat standardmäßig wohl 30 Minuten, und bei den
anderen ist das, wie man so hört, auch nicht großartig anders.


Bye Jörg
--
"You don't frighten easily."
"I work for Ambassador Mollari. After a while nothing bothers you."
(Elric and Vir, "The Geometry of Shadows")
Jochen Schmid
2015-02-02 14:44:57 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Definitiv, wobei das zunächst einmal ein Fehler der Kasse ist, die
zu wenige Ärzte unter Vertrag hat, sonst käme es nicht zu solchen
Wartezeiten (gehen wir höflicherweise davon aus, dass der jeweilige
Arzt Privatpatienten nicht bevorzugt - ich vermute, dass ihm das
offiziell nicht erlaubt sein wird).
Mißverständnis. Ich spreche von unterschiedlichen Wartezeiten beim
selben Arzt.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Das hingegen ist jedenfalls ein Problem des Arztes. Klar ist die
Planung nicht einfach - woher soll er vorab genau wissen, wie lange
er für die Patienten davor benötigt, aber wenn es regelmäßig
vorkommt, stimmt einfach seine Organisation nicht.
Ich bin bei Terminen am späteren Nachmittag auch toleranter, v.a.
dann, wenn die Assistentin bei meiner Ankunft sagt, daß es ein paar
Notfälle gegeben hätte.
--
Regards,
Jochen
Rainer Fonrobert
2015-02-01 20:06:31 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Rainer Fonrobert
Rainer - wann fing nur dieser Neidkomplex an? Und warum stellt man
dauernd falsche Behauptungen ungetruebt von jeder Sachkenntnis auf und
ist informationsresistent?
Also zumindest bei mir ist kein Neidkomplex vorhanden. Trotzdem darf
ich kritisieren, daß ich auf bestimmte Termine nicht nur lange,
sondern länger als Privatpatienten warten soll. Ist der Termin dann
da, läßt mich der Arzt (nicht jeder Arzt!) dann noch eine Stunde
warten. Beruflich würde ich mir das nie erlauben, schon weil das eine
Mißachtung dessen, mit dem ich den Termin habe, bedeuten würde.
Solche Dinge erlaube ich mir, zu kritisieren.
Du darfst Alles kritisieren, noch leben wir in einer Demokratie :-)
Ich würde Dir eine Einladung zu einer Hospitation in einer
frequentierten Arztpraxis wünschen. 2 Tage reichen.
Danach können wir gerne noch einmal über das Thema Termineinhaltung
diskutieren. Vorher bitte noch über Triage nachlesen.

Es gibt übrigens eine neue Bewegung unter den Ärzten und die macht mir
wirklich Sorgen: Heal yourself.
Sie hat richtig Zulauf und die Ärzte sind richtig wütend.

Rainer


---
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Dr. Joachim Neudert
2015-02-02 06:49:13 UTC
Permalink
Post by Rainer Fonrobert
Es gibt übrigens eine neue Bewegung unter den Ärzten und die macht mir
wirklich Sorgen: Heal yourself.
Sie hat richtig Zulauf und die Ärzte sind richtig wütend.
Hast Du Links oder Quellen dazu? Klingt interessant, aber eine
Google-Suche spuckt wahrscheinlich die falschen Ergebnisse aus

Gruß

Joachim
Rainer Fonrobert
2015-02-02 16:01:39 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Post by Rainer Fonrobert
Es gibt übrigens eine neue Bewegung unter den Ärzten und die macht mir
wirklich Sorgen: Heal yourself.
Sie hat richtig Zulauf und die Ärzte sind richtig wütend.
Hast Du Links oder Quellen dazu? Klingt interessant, aber eine
Google-Suche spuckt wahrscheinlich die falschen Ergebnisse aus
Links etc. gibt es noch nicht. Spielt aber in Ärzteforen derzeit eine
imm grössere Rolle. Gröhe schafft das schon:-)
Meine beiden Ärzte sind jedenfalls nicht mehr bereit für eine
fragwürdige Zukunft in Deutschland zu bleiben. Zur Ausbildung waren sie
bereits in St.Gallen...Sie sollen wiederkommen, sagen die in der
Mehrzahl befindlichen deutschen Kollegen dort. Und von denen kommt
keiner zurück. Schade drum, es sind nicht die Schlechtesten gegangen...

Rainer


---
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Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-02-02 17:33:20 UTC
Permalink
Meine beiden Ärzte sind jedenfalls nicht mehr bereit für eine fragwürdige
Zukunft in Deutschland zu bleiben. Zur Ausbildung waren sie bereits in
St.Gallen...Sie sollen wiederkommen, sagen die in der Mehrzahl
befindlichen deutschen Kollegen dort. Und von denen kommt keiner zurück.
Schade drum, es sind nicht die Schlechtesten gegangen...
Das ist ein europäisches Ringelspiel - ich habe Samstag erst mit einer
ehemals Stuttgarter Ärztin gesprochen, die nunmehr in Zürich lebt und die
ebenfalls gemeint hat: ganz sicher nie wieder Deutschland, die berufliche
Situation in der Schweiz sei einfach viel besser.

Hierzulande sieht es ähnlich aus, allerdings ist das vorrangige Ziel ein
anderes: die meisten Medizinabsolventen gehen nach Deutschland (zu einem
guten Teil *zurück* nach Deutschland, weil sie zu Beginn des Studiums auch
von dort gekommen sind). Siehe beispielsweise
<http://kurier.at/politik/inland/a/54.010.578>.

Wo wir unsere Ärzte herbekommen, danach wird zur Zeit noch gesucht.

Servus,
Stefan
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Stefan - die listigste Bejahung der Poesie!
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Dr. Joachim Neudert
2015-02-02 17:41:17 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Wo wir unsere Ärzte herbekommen, danach wird zur Zeit noch gesucht.
Ukraine Polen Tschechien Usbekistan Aserbeidschan Kirgisien Rumänien.
Das übliche halt. Und dort fehlen sie dann. Und hier kann sich keiner
mehr mit dem Arzt in der Notaufnahme verständigen.
Jochen Schmid
2015-02-02 14:48:41 UTC
Permalink
Post by Rainer Fonrobert
Ich würde Dir eine Einladung zu einer Hospitation in einer
frequentierten Arztpraxis wünschen. 2 Tage reichen.
Danach können wir gerne noch einmal über das Thema Termineinhaltung
diskutieren.
Du läßt durchblicken, daß auch Patienten Termine nicht einhalten? Ich
halte meine Termine, schon aus Achtung dem Anderen gegenüber, immer
ein. Kann ich es nicht, sage ich rechtzeitig ab. Ich dachte, das
gehört sich so?
Post by Rainer Fonrobert
Vorher bitte noch über Triage nachlesen.
Ja, kenne ich.
--
Regards,
Jochen
Rainer Fonrobert
2015-02-02 16:20:00 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Rainer Fonrobert
Ich würde Dir eine Einladung zu einer Hospitation in einer
frequentierten Arztpraxis wünschen. 2 Tage reichen.
Danach können wir gerne noch einmal über das Thema Termineinhaltung
diskutieren.
Du läßt durchblicken, daß auch Patienten Termine nicht einhalten? Ich
halte meine Termine, schon aus Achtung dem Anderen gegenüber, immer
ein. Kann ich es nicht, sage ich rechtzeitig ab. Ich dachte, das
gehört sich so?
Das ist nur die eine Seite. Auf der anderen Seite sind die Notfälle.
Echte Notfälle machen keinen Termin, sie kommen einfach. Natürlich hat
man in seiner Terminplanung am Tag Leerzeiten dafgür eingeplant, aber
manchmal reicht das halt nicht. daraus ergeben sich nun mal
Terminverschiebungen. Eine Arztpraxis ist nun mal keine Behörde. und
wenn dann noch ein externer Notfall dazukommt, kannst Du den Tag vergessen.
Aber wie sagt ONV: Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus dem
Wasserhahn und der Arzt hat zu erscheinen, wenn ich ihn rufe.
Basta.

Rainer

---
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Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-02-02 17:35:20 UTC
Permalink
Post by Jochen Schmid
Post by Rainer Fonrobert
Ich würde Dir eine Einladung zu einer Hospitation in einer
frequentierten Arztpraxis wünschen. 2 Tage reichen. Danach können wir
gerne noch einmal über das Thema Termineinhaltung diskutieren.
Du läßt durchblicken, daß auch Patienten Termine nicht einhalten? Ich
halte meine Termine, schon aus Achtung dem Anderen gegenüber, immer ein.
Dito.

Ich entsinne mich an einen wirklich heissen, sonnigen Montag Vormittag bei
meiner Zahnärztin, wo ich der *einzige* Patient war, der nicht nur
pünktlicih, sondern überhaupt erschienen ist. Die gute Frau war zu Recht
einigermassen angepisst. Ob die anderen Patienten dafür irgendwelche
Sanktionen erleiden mussten, ist mir leider nicht bekannt.

Servus,
Stefan
--
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Stefan: Der infinite Hauch der Freiheit.
(Sloganizer)
Dr. Joachim Neudert
2015-02-02 17:44:05 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Ich entsinne mich an einen wirklich heissen, sonnigen Montag Vormittag bei
meiner Zahnärztin, wo ich der *einzige* Patient war, der nicht nur
pünktlicih, sondern überhaupt erschienen ist. Die gute Frau war zu Recht
einigermassen angepisst. Ob die anderen Patienten dafür irgendwelche
Sanktionen erleiden mussten, ist mir leider nicht bekannt.
Servus,
Stefan
Wird immer wieder angedacht, wurde aber noch nie gemacht.
Wenn uns aber jetzt systematisch diese 4-Wochen Grenze aufgezwungen
wird, ist eine der Gegenmaßnahmen die die KVB andenkt auch ein Ersatz
für No-Shows, zu zahlen von der Kasse die sie reingepresst hat.

Besser wird es davon nicht werden.
Jörg Tewes
2015-01-29 01:57:00 UTC
Permalink
Ralph A. Schmid, dk5ras schrub
Und dann noch vernünftig essen...
Also nix was schmeckt?
Ich esse, wonach mir ist
Ich meistens auch, aber eben nur solche Sachen die mir schmecken. Nicht
immer sind die vernünftig.
- wird irgendwo tief da drin schon jemand wissen, wonach ihm gerade
ist, und was es mir signalisieren soll zu essen. Daher klappt es auch
oft nicht, wenn wir in eine Gaststätte gehen und ich mir vornehme,
"heute will ich mal dies und jenes" - oft genug ist mir dann ganz
anders, und ich ändere den Wunsch entsprechend. Gestern war es
übrigens vegetarisch, wenn in den Pilzen nicht noch Gewürm war :)
Pilze sind z.B. etwas was mir nicht schmeckt. Und ein Mittagessen ohne
etwas Fleisch ist eher was für die Rindviecher auf der Weide. Aber jeder
so wie er möchte.


Bye Jörg
--
"Why don't you eliminate the entire Narn homeworld, while you're at it?" "One
thing at a time ambassador, one thing at a time."
(Londo und Morden in "Revelations")
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-01-30 08:05:49 UTC
Permalink
Post by Jörg Tewes
Und ein Mittagessen ohne
etwas Fleisch ist eher was für die Rindviecher auf der Weide.
Diesem Wahn hänge ich eben nicht an. Ich esse gerne Fleisch, aber wenn
mal keines dabei ist, dann macht das auch nix, bzw. achte ich darauf
nicht mal, ich denke darüber nicht nach.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Dr. Joachim Neudert
2015-01-30 08:18:50 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jörg Tewes
Und ein Mittagessen ohne
etwas Fleisch ist eher was für die Rindviecher auf der Weide.
Diesem Wahn hänge ich eben nicht an. Ich esse gerne Fleisch, aber wenn
mal keines dabei ist, dann macht das auch nix, bzw. achte ich darauf
nicht mal, ich denke darüber nicht nach.
-ras
Bei mir hat sich rausgestellt, wie bei Garfield:

"It's not the food I crave.
It's the calories I crave!"


Das macht Diäten und die allfällige Gewichtskontrolle sehr viel
schwerer. Es geht nicht darum, den Magen mit Broccolischaum zu füllen.
Die Lipozyten am Bauchfett schreien nach den Kalorien. Gern auch
pflanzlich, ob Walnüsse oder Hummus mit Schwarzbrot ist ganz egal. Da
gibt es köstliche pflanzliche hochkalorische Sachen.

Aber irgendeine Instanz sitzt da im Bauch und zählt mit, ob der
Kalorienbedarf schon endlich übererfüllt ist. Wenn nicht-> Hungergefühl.

Die Pharmaindustrie enttäuscht seit Jahrzehnten. Mit Viagra ging ein
Menschheitstraum in Erfüllung (jedenfalls ein Traum der etwa halben
Menschheit).

Aber in Sachen Hungergefühl/Gewichtskontrolle: Nichts. Gar nichts.

Joachim, seit 28.9. in der Reduktionsphase. Erfolgreich. Aber eine Qual...
Frank Streitz
2015-01-30 08:34:27 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Aber irgendeine Instanz sitzt da im Bauch und zählt mit, ob der
Kalorienbedarf schon endlich übererfüllt ist. Wenn nicht-> Hungergefühl.
Da bin ich wohl in einer beneidenswerten Postion: Ich kann essen was und
soviel ich will, und ich nehme kaum zu. ;-)

Der einzige Nachteil dabei war, als ich noch Kraftsport gemacht habe,
auch die gewollte Zunahme nur sehr langsam ging.


Gruß, Frank
--
gpg public key available from keyservers
please use key A50CD437
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-01-30 09:48:36 UTC
Permalink
Post by Frank Streitz
Da bin ich wohl in einer beneidenswerten Postion: Ich kann essen was und
soviel ich will, und ich nehme kaum zu. ;-)
Und bei mir hat sich ein gewisses "Kampfgewicht" eingestellt, das seit
10, 15 Jahren +- wenige kg bleibt.



-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Mathias Böwe
2015-01-30 23:30:20 UTC
Permalink
Post by Frank Streitz
Da bin ich wohl in einer beneidenswerten Postion: Ich kann essen was und
soviel ich will, und ich nehme kaum zu. ;-)
Der einzige Nachteil dabei war, als ich noch Kraftsport gemacht habe,
auch die gewollte Zunahme nur sehr langsam ging.
Du darfst Dich ja auch nicht so viel körperlich betätigen, wenn Du
zulegen willst!

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Frank Streitz
2015-01-31 08:36:52 UTC
Permalink
Post by Mathias Böwe
Post by Frank Streitz
Der einzige Nachteil dabei war, als ich noch Kraftsport gemacht habe,
auch die gewollte Zunahme nur sehr langsam ging.
Du darfst Dich ja auch nicht so viel körperlich betätigen, wenn Du
zulegen willst!
Wenn man zulegen _will_, soll das ja Muskelmasse und kein Fett sein.
Dazu muß man sich schon körperlich betätigen. In den ersten Monaten geht
das auch noch relativ schnell. Bei mir waren das ca. 3 kg. Nach 10
Jahren waren das aber im Schnitt nicht mehr als ca. 1 kg pro Jahr.

Nur wenn man dann aufhört, sollte man seine Essgewohnheiten anpassen.
;-) Als ich wegen Arthrose in der Schulter aufgehört habe, legte ich
ganz schnell 5 kg Körperfett zu und die Muskelmasse ging etwas zurück.

Bei den 5 kg ist es alledings geblieben, obwohl ich seit 2 Jahren gar
nichts mehr mache und auch nicht auf meine Ernährung achte. Ich würde es
schlimm finden, wenn ich jetzt auch noch aufpassen müßte, was ich esse.
Ich esse wirklich alles, was mir schmeckt. Gute Gene. ;-)


Gruß, Frank
--
gpg public key available from keyservers
please use key A50CD437
Mathias Böwe
2015-01-31 20:42:58 UTC
Permalink
Post by Frank Streitz
Post by Mathias Böwe
Post by Frank Streitz
Der einzige Nachteil dabei war, als ich noch Kraftsport gemacht habe,
auch die gewollte Zunahme nur sehr langsam ging.
Du darfst Dich ja auch nicht so viel körperlich betätigen, wenn Du
zulegen willst!
Wenn man zulegen _will_, soll das ja Muskelmasse und kein Fett sein.
Ach, wer wird sich denn um solche Details große Gedanken machen? A
rischtische Kerl muß a Schadde werfe, und da macht es keinen
Unterschied, welche Art von Körperzellen der Ausbreitung des
Sonnenlichts im Weg sind.
Post by Frank Streitz
Dazu muß man sich schon körperlich betätigen.
Örks - wozu gibt es Autos, Aufzüge, Treppenlifte und Vibratoren?
Post by Frank Streitz
In den ersten Monaten geht
das auch noch relativ schnell. Bei mir waren das ca. 3 kg. Nach 10
Jahren waren das aber im Schnitt nicht mehr als ca. 1 kg pro Jahr.
Ja, das ist ungefähr die Rate, die ich seit geraumer Zeit auch
vorzuweisen habe. Trotzdem ist immer noch der vom Fahrradsattel
durchgescheuerte Hosenboden Hauptanlaß, mir neue Beinkleider zuzlegen,
weniger die zunehmend unkommode Bundweite.
Post by Frank Streitz
Nur wenn man dann aufhört, sollte man seine Essgewohnheiten anpassen.
;-) Als ich wegen Arthrose in der Schulter aufgehört habe, legte ich
ganz schnell 5 kg Körperfett zu und die Muskelmasse ging etwas zurück.
Na bitte, da hast Du ja Dein Ziel erreicht: Du hast zugelegt, und das
auch noch ohne Dich unnötig verausgaben zu müssen!
Post by Frank Streitz
Bei den 5 kg ist es alledings geblieben, obwohl ich seit 2 Jahren gar
nichts mehr mache und auch nicht auf meine Ernährung achte. Ich würde es
schlimm finden, wenn ich jetzt auch noch aufpassen müßte, was ich esse.
Ich esse wirklich alles, was mir schmeckt. Gute Gene. ;-)
Fühl Dich beneidet...

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Matthias Eißing
2015-01-30 10:38:27 UTC
Permalink
Post by Dr. Joachim Neudert
Mit Viagra ging ein
Menschheitstraum in Erfüllung (jedenfalls ein Traum der etwa halben
Menschheit).
Ich hab vor einiger Zeit mal eine halbe, blaue Pille genommen.

Anschließend habe ich fünf-ein-halb Stunden gef*ckt, wie ein Weltmeister.

Aber die 15 Minuten extra war es mir nicht wert.

</Scherz :-)>
--
cu://Matthias.Eißing.de
Jörg Tewes
2015-01-30 11:03:47 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jörg Tewes
Und ein Mittagessen ohne
etwas Fleisch ist eher was für die Rindviecher auf der Weide.
Diesem Wahn hänge ich eben nicht an. Ich esse gerne Fleisch, aber wenn
mal keines dabei ist, dann macht das auch nix, bzw. achte ich darauf
nicht mal, ich denke darüber nicht nach.
Ich denke auch nicht darüber nach.


Bye Jörg
--
"I never thought there could be anything worse than being all alone
in the night." "But there is, being all alone in a crowd."
(Sheridan and Delenn, "There All The Honor Lies")
Martin Gerdes
2015-01-31 19:00:06 UTC
Permalink
Ja. Auch für GKV-Patienten eine Rechnung, die dann auch die Basis für
Gesundheitszentren, in denen nur noch angestellte Ärzte arbeiten.
Da ist die Ärzteschaft schon lange dafür.
Das glaube ich nicht. Das wird vielleicht so gesagt, ist aber ganz
bestimmt nicht ernst gemeint.
Das ist sehr ernst gemeint. Es hat auch schon mehrfach entsprechende
Initiativen gegeben, die gesetzlichen kranken Kassen haben das aber
unterbunden. Der "Versicherte" soll nach ihrem Willen vom Geld nichts
mitbekommen.
Das ist dann aber eine richtige Rechnung. So eine, die man zahlen muß.
Nicht nur schmökern drin und sich gepflegt gruseln und dann an die Kasse
weiterreichen. Nein, die muß bezahlt werden wie eine Privatrechnung.
Anschließend kann der Patient sie dann bei seiner Kasse einreichen und
seinem Geld beim Sachbearbeiter nachrennen.
Offenbar deswegen hat es sich leider bisher nicht durchgesetzt?
Nein, nicht deswegen.
Wenn es um irgendwelche Kleinkrams-Rechnungen geht, die kann (und wird)
der Durschnittspatient sicher zahlen. Sogar innerhalb der Frist.
Ein Großteil der Arztrechnungen wäre minimal. Der Verwaltungaufwand wäre
selbst bei braven Zahlern minimal. Die Quartalspauschalen betragen in
vielen Fachbereichen vielleicht 20 Euro. Das läßt sich bei so vielen
Einzelfällen nicht wirtschaftlich berechnen (und auch seitens der
Krankenkassen nicht wirtschaftlich erstatten).
Was ist aber, wenn's um größere Sachen geht? - Hat der
Durchschnittspatient ein paar Tausend € herumliegen, mit denen er
unverhoffte (!) Krankheitskosten begleichen kann? Nein, hat er (zu)
häufig nicht.
Es ist also der _Arzt_, der dann ewig und drei Tage seinem Geld
hinterherrennt, sich ums Inkasso kümmern muß, die eine oder andere
Forderung gleich ganz abschreiben kann, etc. pp.
Das gegenwärtige KV-System nutzt _einzig_ dem Arzt.
... und dem Patienten und der Krankenkasse, also letzlich allen drei
großen Partizipanten am Gesundheitssystem.
Denn der weiß ganz genau, dass er sein Geld bekommt.
Nicht immer, aber immer öfter.
Der muß sich keine Sorgen ums Inkasso machen.
Er kann es nicht. Es kann dafür allerdings sein, daß die KV von ihm
hinterher gesammelt Geld zurückwill.
Schöne, bequeme Welt. Warum sollte die Ärzteschaft ein Interesse
daran haben, ihre eigene Bequemlichkeit abzuschaffen?
Es hätte sicherlich eine Signalwirkung, wenn ein Arzt seinen Patienten
jedes Quartal mitteilen dürfte, daß er für all seine Bemühungen in einem
Vierteljahr, egal wie oft der Patient seine Praxis auch aufsucht, den
horrenden Betrag von 20 Euro bekommt. So mancher Patient könnte auf den
Gedanken kommen, daß das -- im Vergleich beispielsweise dazu, was seine
Autowerkstatt für jeden Handgriff berechnet -- nicht übermäßig ist.
Für den Patienten hingegen ist die Krankenkasse überflüssiges Gehampele.
Der Kranke braucht keine Kasse. Der braucht einen Arzt.
Allerdings möchte er ihn nicht bezahlen, sondern etwas von der Kasse
"herausbekommen".
Daß es andersrum sei, hat die Ärzte-Lobby den Menschen erfolgreich
eingeredet. Aber es ist nicht so.
Was hat die Ärzte-Lobby den Menschen erfolgreich eingeredet?
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